Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

David Hurn. Arizona Trips

DavidHurn: Arizona Trips

Hrsg. Tony Nourmand

Vorwort von Sir Christopher Frayling, Gestaltung Joakim Olsson

Englisch

23 x 27,5 cm,

Hardcover

160 Seiten

ca. 150 s/w Abbildungen

€ 29,95

Oktober 2017

 

ISBN 978-1-909526-51-8

Reel Art Press

 

 

„Das Leben, wie es sich vor der Kamera entfaltet, ist voller Komplexität, Wundern und Überraschungen. Daher halte ich es für unnötig, neue Realitäten zu schaffen. Ich mag die Dinge lieber so, wie sie sind."- David Hurn

 

David Hurn (*1939) ist einer der bedeutendsten Reportage-Fotografen Großbritanniens. Seine dokumentarischen Fotografien zeichnen sich durch die ruhige Art der Beobachtung und die bemerkenswerten Einblicke, die sie uns bieten, aus. Dieses erste Buch, das sich Hurns Fotografien aus Arizona widmet, erscheint zeitgleich zum siebzigsten Geburtstag der Foto-Agentur Magnum. „In den Jahren 1979/80 erhielt ich ein Reisestipendium, das »U.K./USA Bicentennial Fellowship«. Damit verbunden war die Möglichkeit, ein Jahr lang in Amerika zu fotografieren. Ich entschied mich für Arizona, den rechtsextremsten, aber gleichzeitig auch den trockensten Staat in Amerika. Und damit das genaue Gegenteil von meiner Heimat in Wales. Dieser Kontrast gefiel mir einfach."


Hurn verliebte sich in Arizona. Zwischen 1979 und 2001 kam er immer wieder dorthin zurück. Hurns bevorzugtes Sujet sind Aufnahmen von gewöhnlichen Menschen und ihren Lieblingsbeschäftigungen. In Arizona hat er seinen unverkennbaren Blick auf die gewöhnlichen Bewohner des Staates in ihrem Alltag, in ihren Schulen, beim Training, in ihrem Urlaub und in ihren typischen Landschaften gerichtet. „Ich liebe es zu beobachten, was die Leute - oder besser noch, Gruppen von Menschen - tun. Ich glaube, ich war immer schon neugierig. Mit einer Kamera kann man diese Neugier ausleben, indem man Aufnahmen macht. Was mir an der Fotografie die größte Freude bereitet, ist die Tatsache, dass man vor Ort sein muss, um auf den Auslöser zu drücken. Du musst rausgehen und Leute treffen. ... Da draußen zu sein, beschert einem außergewöhnliche Erlebnisse."

 

Im Jahr 1955 sah der junge David Hurn, Jahrgang 1934, Henri Cartier-Bressons Fotografien von seiner Russland-Reise in der Zeitschrift „Picture Post“. Diese bahnbrechenden Fotografien betonten die Wärme und die Menschlichkeit der gewöhnlichen Russen und vermittelten einen ganz anderen Blick auf den so genannten „Feind". „Was ich in meinem Sucher und auf den später veröffentlichten Bildern gesehen habe, ließ mich zum überzeugten Pazifisten werden.“ Im Jahr 1956 reiste Hurn per Anhalter nach Budapest, um die Stadt während des Aufstandes zu fotografieren. Die dort entstandenen Bilder wurden in den Zeitschriften „Life“ und „Picture Post“ veröffentlicht. Damit startete er seine Karriere als erfolgreicher, freiberuflicher Fotojournalist. Er interessierte sich in seiner Fotografie stets mehr für die gewöhnlichen Menschen in ihrem Alltag als für trockene Nachrichtenbilder. Im Jahr 1965 wurde Hurn Mitglied der Agentur Magnum Photos.

 

 

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