Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

TICKETS. Photographs by Hunter Barnes

TICKETS Photographs by Hunter Barnes

Englisch

17 x 23,5 cm

Hardocver

80 Seiten

50 s/w-Abbildungen

€ 24,95

Oktober 2017

 

ISBN 978-1-909526-47-1

Reel Art Press

 

 

"Fahrendes Volk, das von Rummelplatz zu Rummelplatz zieht und mit Farben und Klängen nur so um sich wirbelt. Bunte Wimpel, die sich in den Lollipop-Augen der Kinder spiegeln. Das Gastspiel einer magischen Stadt, die schon ein paar Tage später wieder weiterzieht.“

 

Das Buch ist ein ebenso aufregendes wie beeindruckendes Porträt des Lebens auf Jahrmärkten und Rummelplätzen. Für diesen opulenten Fotoband begab sich Hunter Barnes in die surreale und wunderbare Welt des amerikanischen Schaustellervolks. Die Aufnahmen, die er von der „World of Wonder Sideshow“ gemacht hat, porträtieren eine überaus lebendige Gemeinschaft, von der allerdings viele glaubten, sie hätte sich bereits vor einem halben Jahrhundert aufgelöst. Doch es gibt sie noch: die Feuerfresser, die Schwertschlucker und die tätowierten Ladies. Ihr Alltag gleicht dem normalen Leben einer Gemeinschaft, die hinter den Kulissen lebt.

 

Hunter Barnes, Jahrgang 1977, ist einer der bedeutendsten Dokumentarfotografen, die heute in Amerika arbeiten. Seine Aufnahmen dokumentieren die Kultur von Gemeinschaften, die vom Mainstream ignoriert und im öffentlichen Bewusstsein des modernen Amerikas falsch verstanden werden. Als er Anfang zwanzig war, veröffentlichte Hunter sein erstes Buch „Redneck Roundup“, das die sterbenden Gemeinden des Alten Westens dokumentierte. Weitere Projekte folgten: Vier Jahre lebte er mit dem Indianerstamm der Nez Perce zusammen. Einige Monate verbrachte er bei einer christlichen Pfingstgemeinde in den Appalachen, zu deren Ritualen es gehört, mit lebenden Giftschlangen zu hantieren. Biker, Autofreaks wie Lowrider, Straßenbanden oder Insassen im kalifornischen Staatsgefängnis. Wahrhaftige, kernige Typen und die amerikanische Subkultur. Hunter fotografiert ausschließlich mit Film – die analoge Gangart harmoniert perfekt mit seinem Ansatz. Zu den Grundvoraussetzungen von Hunters Arbeit gehören das Reisen, die Leute und die Orte. Wenn das alles stimmt, widmet er sich ganz dem Fotografieren – bevor seine Motive sich zu stark verändern oder gar für immer verschwinden.



 

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