Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im April?

Volker Hinz. Carrousel

 

Volker Hinz (1947–2019) war einer der großen deutschen Fotografen des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts. Die Bilder für für dieses Buch hat er selbst für eine Ausstellung im Jahr 2015 ausgewählt. Sie entstanden hinter den Kulissen unzähliger Modeschauen – vor allem in Paris, wo er dank seines Tickets als Stern-Fotograf Zugang zu Bereichen hatte, die normalen Fotojournalisten verschlossen blieben. Die Pariser Bilder, die zwischen den 1970er und 1990er Jahren entstanden, werden ergänzt durch Aufnahmen aus Mailand, Florenz, London, New York, Peking, Shanghai, Moskau und Hamburg. Sie gewähren uns einen Blick hinter die Kulissen der Haute-Couture-Szene und zeigen Modeschöpfer mal privat, ganz »ungeschminkt«, aber auch in ihrer Funktion als Kunstfiguren.

 

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Heads Together: Weed and the Underground Press Syndicate, 1965–73

 

Die Jugendproteste der sechziger Jahre wurden von einem der größten Pressebooms der Geschichte getragen. Das Underground Press Syndicate (UPS), das 1966 noch ein lockerer Zusammenschluss von fünf Zeitungen war, zählte innerhalb von wenigen Jahren über 500 Publikationen und Millionen von Leser:innen weltweit. Das Underground Press Syndicate engagierte sich für die Legalisierung von Marihuana, und das Hanfblatt wurde zum Symbol dieser Legalisierungskampagne. Weed schlich sich in die Textlücken auf den Seiten ein und füllte sie mit Spot Illustrationen, die Weed zum Thema hatten. Heads Together stellt eine Auswahl von diesen Spot Illustrationen zusammen, in der weniger bekannte Künstler:innen und auch No-Names ins Blickfeld rücken, von denen viele ihre Werke nie signiert haben.
Aktivistisch-psychedelisches Zigarettenpapier und Handbücher zu Anbau und Verarbeitung von Hanf werden auch gezeigt. Letztere wurden von der CIA als Banngut behandelt.

 

>>> zum Buch Edition Patrick Frey

Die OléOlé-Bar. Geschichten aus dem Barbiebuch

 

Die OléOlé-Bar ist eine Zürcher Institution. Im «Chreis Cheib» an der Langstrasse gelegen, ist sie seit ihrer Gründung 1966 ein Refugium für Durstige, Einsame und Feierwütige. Stammgäste wie Lara Stoll und Benjamin von Stuckrad-Barre, Yvonne Eisenring und Dominique Feusi «schnurren» und erzählen Anekdoten. Freunde wie Dieter Meier und Thomas Haemmerli liefern Skizzen aus ihrem Innenleben. Und als Herzstück bietet der Band faksimiliert Einsicht in die «Barbiebuch» genannten Tagebücher. In denen protokolliert die Frauencrew, die seit zehn Jahren die OléOlé-Bar betreibt, allabendlich wer da war, was liegengeblieben, geklaut oder beschädigt wurde, ob getanzt, geflirtet oder gar begattet wurde. Und wie es an einem Brennpunkt so zu und hergeht, an dem die Gesellschaft sich Abend für Abend dem Rausch anheim gibt.

 

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