Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im April?

Anna Breit. Teens (in their rooms)

 

Die Bildserie portraitiert Jugendliche in ihren Zimmern und bedient sich der ästhetischen Mittel der Fotoreportage. Mit dem Zitat „The Kids Are United“ eingeleitet, ist es ein Kommentar auf die Gegenkultur, welches auch auf die Jugend der Fotografin selbst verweist. Anna Breit setzt sich in ihrer meist analogen fotografischen Arbeit mit der Darstellung von Menschen aus ihrem näheren, persönlichen Umfeld auseinander. Für die vorliegende Serie jedoch lernte sie ihre Protagonistinnen und Protagonisten auf der Straße und über Social Media kennen.

 

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Michele Sibiloni. Nsenene

 

Heuschrecken, in Uganda »nsenene« genannt, sind dort ein Leckerbissen und eine wichtige Einkommensquelle. Zweimal jährlich wandern sie in Massen unmittelbar nach der Regenzeit. Riesige Schwärme überfluten kurz vor Sonnenaufgang den Himmel. Überall krabbelt und zirpt es. Nacht für Nacht halten sich große Teile der Bevölkerung bis zum Morgengrauen wach, um Heuschrecken zu fangen und diese zu verkaufen. Die Allgegenwart der Heuschrecken und ihr grünlicher, sich im nächtlichen Dunst und im Rauch der Leuchtfeuer verlierender Schimmer tauchen das ganze Land in eine entrückte Atmosphäre, zu der auch die Skurrilität der listenreichen Jagd und selbst gebastelten Gerätschaften beiträgt. Der italienische Fotograf Michele Sibiloni hat die Heuschreckenjagd mit seiner Kamera begleitet.

 

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David Staretz. Odessa

Wien, wie es war, aber mit Meer

 

Der österreichische Fotograf David Staretz bereist seit zwanzig Jahren regelmäßig die Schwarzmeerstadt Odessa. Ihm zur Seite seine russische Frau Viktoriya, die ihm dank russischer Sprache und Herzlichkeit Zugänge und Bekanntschaften verschaffte, die einem

Touristen wohl verborgen geblieben wären. Für ihn ist Odessa ein idealisiertes Wien, das es so nie gab, aber mit Steilküste und Meer. Die Odessiten lieben Tiere. Streunende Hunde bekommen im Winter Pullover. Und sie lieben ihre Stadt, deshalb lassen sie alles, wie es ist: grandios verfallen. Die Fotografien von Staretz zeigen Odessa als Stadt, wie sie aussieht und sich anfühlt: dürftig, witzig, verfallen, menschlich und auf eine gewisse Weise

unschuldig.

 

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Makoto Fujiwara. Stone and Makoto

 

Makoto Fujiwara (1938-2019) war ein japanischer Bildhauer. Er schuf monumentale Skulpturen aus Stein. Dieses Buch, das in den letzten vier Jahren entstand, dokumentiert zum einen seine Arbeit und zum anderen ist es ein sehr persönlicher Bericht über Einsichten, Arbeitsvorgänge, Künstlerkollegen und die Suche nach dem Sinn hinter den Dingen.

 

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