Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im April?

Angeli Janhsen: Was tun? Künstler machen Vorschläge

 

In diesem Buch geht es um künstlerische Handlungsanweisungen, die es seit den 1950er Jahren gibt. Und hier geht es nicht alleine um Bildende Kunst, sondern auch um Schnittmengen zur Musik, zum Theater, zur Literatur und anderen Bereichen. Die Autorin Angeli Janhsen, die im modo Verlag schon das erfolgreiche das Buch „Kunst Selbst Sehen. Ein Fragebuch“ herausgegeben hat, widmet sich hier einem speziellem Kapitel der Kunstgeschichte. Welche Handlungen schlagen Künstler vor? Und welche sagen, man soll nichts tun? Angeli Janhsen zeigt anhand von ca. 50 Beispielen die Vielfalt künstlerischer Anweisungen auf und fragt nach ihrem kunsthistorischen Kontext. Und da Handeln auch immer etwas mit Zeit zu tun hat, widmet sie diesem Thema ein eigenes Kapitel: Wie geht es weiter? Was soll ich tun? Alle fordern, jeweils anders, zu etwas Grundsätzlichem auf.

 

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Helga Michie

 

Helga Michie wurde am 1. November 1921 in Wien geboren. Ihre Zwillingsschwester ist die im vergangenen Jahr verstorbene Schriftstellerin Ilse Aichinger. Mit Kriegsbeginn wurden die beiden getrennt: Ilse blieb bei der Mutter, während Helga 1939 mit dem letzten Kindertransport, die Nummer 201 um den Hals, nach England zu ihrer Tante fliehen konnte. Ein bewegtes Leben in London begann: Sie fand schnell Kontakt zum Londoner Kreis österreichischer Emigranten und stand in lebendigem Kontakt mit Londoner AutorInnen und solchen aus Österreich. Aus all diesen Erfahrungen und Begegnungen heraus hat Helga Michie im Laufe ihres Lebens ein schmales eigenes literarisches und ein deutlich umfangreicheres bildkünstlerisches Werk geschaffen, das nun erstmals in dieser Monografie umfassend vorgestellt wird.

 

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Alisa Ehrmann-Shek. Ich denke an einen ewigen Sommer
Theresienstädter Tagebuch

 

Alisa Ehrmann, geboren 1927 in Prag, wird im Juli 1943 gemeinsam mit ihrer Schwester nach Theresienstadt deportiert. Im Herbst 1944 beginnt sie, ein Tagebuch zu führen. Die erst Siebzehnjährige schildert die gefährlichen Veränderungen in dem sich in Auflösung befindenden Lager, die widersprüchlichen Gerüchte, die jahrelange Erschöpfung, die bis Kriegsende ständig präsente Todesgefahr. Die Einträge beginnen zum Zeitpunkt der letzten Deportationen von Theresienstadt nach Auschwitz und enden Mitte Mai 1945. Neben dieses detailgenaue und außergewöhnlich ausdrucksstarke Tagebuch treten ihre Zeichnungen, sehr stille Szenen mitten aus dem Inferno.

 

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Schmieren / Kleben. Aus dem Archiv der Stadtpolizei Zürich 1976 - 1989

 

1976 begann das Kriminalkommissariat III, die Staatsschutz-Abteilung der Stadtpolizei Zürich, eine Kartei „Schmieren / Kleben‘ anzulegen. Darin wurden politische Parolen, Farbmalereien, gesprayte Sprüche oder illegale Kunstaktionen, unter anderem von Harald Naegeli, erfasst, die alle den Tatbestand der Sachbeschädigung erfüllten. Die Polizisten fotografierten die „Schmierereien“ und hielten die Taten auf Karteikarten fest. Das Buch zeigt 700 dieser Fotos und sämtliche Karteikarten. Ein Glossar erklärt die Zusammenhänge von Parolen, Symbolen und Personen. Ein Stück Zeitgeschichte, das politische Strömungen, Konflikte und Subkulturen widerspiegelt.

 

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My Ramones. Danny Fields

 

Danny Fields war legendärer Manager, Publizist, Journalist und Labelleiter, stand zwei Jahrzehnte lang im Mittelpunkt jeder bedeutenden Bewegung in der Rockmusik und gilt als Vorreiter des Punk in Amerika. 1974 sah er das erste Mal die Ramones bei einem kurzen Auftritt und bot sich sofort an, sie zu managen und sie mit einem Plattenvertrag auszustatten. Von da an hat er sie überall hin begleitet. Das Buch zeigt über 250 Fotografien aus Dannys persönlicher Sammlung und gibt einen seltenen Einblick in das Leben der Band auf Tournee, im Backstage-Bereich und bei der Aufnahme ihres ersten Albums. Die Bilder werden auch durch seine begleitenden Kommentare und Erinnerungen lebendig.

 

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