Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im April?

Henrik Spohler. Hypothesis

 

Dieses Fotoprojekt von Henrik Spohler thematisiert in analytischen, dokumentarischen Bildern die Welt der Wissenschaft und Forschung und stellt Fragen zu unserem Verhältnis zu Natur und Umwelt. Seine Fotografien zeigen Experimente und wissenschaftliche Anlagen am Rande des technisch Machbaren, unterteilt nach Zeit, Raum, Materie und Leben. Die vier Themenfelder ergänzen sich zu einer Fotoserie, die einen ganz eigenen Kosmos entwirft – ein bildliches Mega-Labor, das teilweise losgelöst von der Außenwelt und ohne konkrete Vorgabe einem einzigen Ziel gehorcht: Die Welt von morgen mit neuen Erkenntnissen versorgen.

 

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Charlie Engman. MOM

 

Der Titel dieses Buches verrät uns, wer hier vor der Kamera steht: Kathleen McCain Engman posiert seit 2009 für ihren Sohn Charlie. In MOM treten wir einer Frau gegenüber, die wir nie kennenlernen: ihr intensiver Blick und die mit Sommersprossen besiedelte Haut werden uns zwar bald vertraut, doch die Rollen, die sie in den Bildern einnimmt, werden zunehmend unklarer. Engman begann seine Mutter abzubilden, weil sie verfügbar war und stets bereit ist, den Ansprüchen ihrer Kinder gerecht zu werden. Was als eine natürliche Sache seinen Lauf nahm, verwandelte sich in eine intensive Zusammenarbeit. Das Resultat ist weder ein

Familienalbum noch eine Hommage an eine Mutter, sondern eine viel tiefere und weit komplexere Interaktion.

 

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huber. huber. Widersprüchliche Bewegungsreize

 

Das Künstlerbuch zeigt Fotografien der letzten 10 Jahre von huber. huber. Die Zwillinge Markus und Reto Huber arbeiten seit ihrem Abschluss unter diesem Namen. Die Bildleser werden in einen wunderbar wuchernden Bilderkosmos entführt. Zu Doppelseiten komponiert bilden sie auf- und abtauchende, längere und kürzere Sequenzen, in den sich weitere Arbeiten in anderen Techniken verweben. Der schillernde Bilderteppich löst durchaus widersprüchliche Bewegungsreize aus und führt im Extremfall zu den gleichen Symptomen wie bei Reisekrankheit. Kurze Texteinträge, die zwischen lapidaren Beschreibungen und assoziativen Sinneseindrücken oszillieren, bilden einen Schlüssel zu manchen Bildern oder Werkgruppen und fungieren gleichzeitig als wohltuende Pausen. Das Künstlerbuch geht weit über die reine Reproduktion von Werken hinaus und reflektiert einmal mehr gekonnt die künstlerische Praxis von huber.huber in der speziellen Form des Buchmediums.

 

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Mihai Barabancea. Falling on Shanks

 

Ein shank ist eine selbstgebastelte Waffe aus dem, was im Gefängnis zur Verfügung steht. Unbeabsichtigt dreizehnmal auf ein shank zu fallen ist eine poetisch-sarkastische Art zu sagen, dass man Opfer einer Messerstecherei wurde. „Dies endet nicht immer tödlich, aber ist immer schmerzhaft. Dennoch muss man weitermachen, sich den Gegebenheiten anpassen. Diese Schmerzresistenz und Anpassungsfähigkeit haben auch die Charaktere, die ich fotografiere – Roma, Bettler, Gauner, Underdogs, Lebenskünstler, Bettelmusiker, lichtscheue Geschöpfe in Rumänien und Moldawien“, so der rumänische Fotograf Mihai Barabancea. Er gibt den Menschen die Freiheit, sich selbst vor der Kamera darzustellen. Statt schön inszenierter Bilder sucht sein Blick das Unmittelbare und die Fotografien, die daraus entstehen, bestechen durch ihre erbarmungslose Rohheit und Schärfe.

 

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Mine Dal. Everybody’s Atatürk

 

Die in der Schweiz lebende und in Istanbul geborene Fotografin Mine Dal bereiste für dieses Langzeitprojekt weite Teile der Türkei und hielt die vielfältige Präsenz des Republikgründers Mustafa Kemal Atatürk (1881–1938) fest. Entstanden ist daraus ein facettenreiches Abbild

der türkischen Gesellschaft. In nahezu allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens begegnet man noch heute der Symbolfigur Atatürk: beim Schneider, Metzger oder Gemüsehändler, im Restaurant oder in der Schule, beim Coiffeur und im Schuhladen, beinahe überall im öffentlichen Raum. Auch 80 Jahre nach seinem Tod ist die Verehrung flächendeckend. Entstanden ist darüber hinaus eine visuelle Reise durch den gegenwärtigen türkischen Alltag.

 

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Peter Bialobrzeski. Give my Regards to Elizabeth

 

Diese Fotos hätte man von dem bekannten Fotografen Peter Bialobrzeski nicht erwartet. Es ist seine Diplomarbeit, für die er Anfang der 1990er Jahre mit einem Stipendium für ein Jahr in England lebte und dort eine Gesellschaft fotografierte, die er so nicht kannte. Die Thatcher-Ära hat tiefe Spuren in den Gesichtern und den Orten hinterlassen. Jetzt, 27 Jahre später, wird sein damaliges Dummy als Faksimile-Druck aufgelegt. Das Buch und seine Bilder können als historisches Dokument betrachtet werden.

 

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Jörg Binz, Zeichner, Maler

 

Das Buch ist eine bewegende Hommage an das Werk des Schweizer Malers Jörg Binz (*1943). Es ist eine Auswahl aus einer Vielzahl von Gemälden, vor allem Porträts, und seinen geheim gehaltenen Skizzenbüchern. Es enthält Überraschendes, Bizarres, Erhabenes. Eingestreut sind literarische und biografische Texte, die einen Dialog mit den Bildern eröffnen und sich mit ihnen unterhalten.

 

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