Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im April?

Foto: Niklaus Stauss

 

Der Zürcher Fotograf Niklaus Stauss ist in seiner langen und außergewöhnlichen Karriere schon immer an Kulturellem interessiert gewesen: Im Verlauf von mehr als sechzig Berufsjahren hat er über 50'000 Persönlichkeiten aus Kunst, Musik, Theater, Oper,

Literatur, Film und Tanz fotografiert. Er war in der Garderobe von Louis Armstrong, fotografierte die Bardot von seiner Luftmatratze aus und begleitete Schweizer Kulturgrößen über viele Jahre hinweg. Dabei ist er kein Paparazzo, er fotografiert einfach die Menschen an dem Ort, an dem er sich selbst gerade aufhält. Das Buch erscheint anlässlich seines 80. Geburtstags.

 

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Helga Michie

 

Helga Michie wurde am 1. November 1921 in Wien geboren. Ihre Zwillingsschwester ist die im vergangenen Jahr verstorbene Schriftstellerin Ilse Aichinger. Mit Kriegsbeginn wurden die beiden getrennt: Ilse blieb bei der Mutter, während Helga 1939 mit dem letzten Kindertransport, die Nummer 201 um den Hals, nach England zu ihrer Tante fliehen konnte. Ein bewegtes Leben in London begann: Sie fand schnell Kontakt zum Londoner Kreis österreichischer Emigranten und stand in lebendigem Kontakt mit Londoner AutorInnen und solchen aus Österreich. Aus all diesen Erfahrungen und Begegnungen heraus hat Helga Michie im Laufe ihres Lebens ein schmales eigenes literarisches und ein deutlich umfangreicheres bildkünstlerisches Werk geschaffen, das nun erstmals in dieser Monografie umfassend vorgestellt wird.

 

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Olivier Mosset. Wheels

 

Als der junge Maler Olivier Mosset in den späten 1960er-Jahren in Paris sein erstes Motorrad kaufte – eine Harley Davidson aus Beständen der US-Armee –, begründete er eine Subkultur mit, welche in Europa noch gänzlich unbekannt war: den Motorradclub. Mossets Atelier an der Rue de Lappe war sowohl Entstehungsort radikaler Malerei – wie beispielsweise konzeptuell reduzierter schwarzer Kreise auf weißem Grund – als auch Treffpunkt und Werkstatt des ersten Motorradclubs marxistischer Prägung. Das Buch WHEELS hält die Bedeutung von Motorrädern und Autos in Leben und Werk von Olivier Mosset fest; als Lebensgefühl, Fortbewegungsmittel und schließlich ab Mitte der 1990er-Jahre auch als skulpturales Readymade. Interview und Texte beleuchten das Verhältnis von Kunst und Motorrad.

 

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James Bishop. Malerei und Poesie

 

Zum 90. Geburtstag des Künstlers

 

James Bishop kann man als den wahren, einzigen noch lebenden Poeten der Malerei seiner Generation bezeichnen. Er hat eine ganz eigene feinsinnige und lyrische Bildsprache geschaffen und beschreibt sich selbst als »abstrakten Expressionisten der ruhigeren Art«. Während James Bishop zu Beginn seines Schaffens eher kräftigere Farben auf großen Leinwänden für sich sprechen ließ, wandte er sich bald Erdtönen und später auch Grautönen in quadratischen, meist unveränderten kleineren Formaten zu. Diese Tendenz zur Reduktion hielt sich bis in die jüngste Zeit konstant.

 

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American Voyage. Photographs by Mario Carnicelli

 

1966 gewann Mario Carnicelli den ersten Platz in einem nationalen italienischen Fotowettbewerb, der von der Zeitschrift Popular Photography und Mamiya and Pentax gesponsert wurde. Der Preis war ein Stipendium, um Amerika zu fotografieren. Carnicelli war fasziniert von der beinahe rücksichtslosen Freiheit Amerikas mit seiner Mischung aus Kulturen und Traditionen, seiner Mode und Individualität. Das Fotobuch zeigt über 150 Farb- und Schwarzweißbilder von Amerika der 1960er Jahre. Carnicelli näherte sich dem Land als Außenseiter, und doch gelang es ihm, die Essenz des amerikanischen Way of Life einzufangen. Diese Fotografien wurden erst kürzlich nach 50 Jahren wiederentdeckt.

 

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My Ramones. Danny Fields

 

Danny Fields war legendärer Manager, Publizist, Journalist und Labelleiter, stand zwei Jahrzehnte lang im Mittelpunkt jeder bedeutenden Bewegung in der Rockmusik und gilt als Vorreiter des Punk in Amerika. 1974 sah er das erste Mal die Ramones bei einem kurzen Auftritt und bot sich sofort an, sie zu managen und sie mit einem Plattenvertrag auszustatten. Von da an hat er sie überall hin begleitet. Das Buch zeigt über 250 Fotografien aus Dannys persönlicher Sammlung und gibt einen seltenen Einblick in das Leben der Band auf Tournee, im Backstage-Bereich und bei der Aufnahme ihres ersten Albums. Die Bilder werden auch durch seine begleitenden Kommentare und Erinnerungen lebendig.

 

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Alisa Ehrmann-Shek. Ich denke an einen ewigen Sommer
Theresienstädter Tagebuch

 

Alisa Ehrmann, geboren 1927 in Prag, wird im Juli 1943 gemeinsam mit ihrer Schwester nach Theresienstadt deportiert. Im Herbst 1944 beginnt sie, ein Tagebuch zu führen. Die erst Siebzehnjährige schildert die gefährlichen Veränderungen in dem sich in Auflösung befindenden Lager, die widersprüchlichen Gerüchte, die jahrelange Erschöpfung, die bis Kriegsende ständig präsente Todesgefahr. Die Einträge beginnen zum Zeitpunkt der letzten Deportationen von Theresienstadt nach Auschwitz und enden Mitte Mai 1945. Neben dieses detailgenaue und außergewöhnlich ausdrucksstarke Tagebuch treten ihre Zeichnungen, sehr stille Szenen mitten aus dem Inferno.

 

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Bergblick. Die spektakulärsten Ferienhäuser auf fünf Kontinenten

 

Orte der Sehnsucht: eine abgelegene Berghütte inmitten eines norwegischen Skigebiets, ein spektakuläres Spiegelhaus in den Dolomiten, ein Schneckenhaus in Spanien, ein Baumhaus im Dschungel Sri Lankas. Häuser, die auf fünf Kontinente verteilt sind und eines gemeinsam haben: überwältigende Bergblicke. Hier werden über 30 architektonisch besondere und individuell gestaltete Häuser inmitten von unberührter, wilder Natur vorgestellt.

 

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Altar

 

Das Buch Altar dokumentiert den Drang vieler Menschen, säkulare Dinge in den Stand von ‚rituellen Gegenständen“ zu erheben und zu privaten Altären neu zu kombinieren. Ob Staubfänger, Nippes, Souvenir, ob zufällig Gefundenes, sinnige Kunst oder Dinge, die mit Ernsthaftigkeit und tiefer Empfindung verehrt werden, bilden diese Objekte eine eigentümliche Erzählung über den Besitzer.

 

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Schmieren / Kleben. Aus dem Archiv der Stadtpolizei Zürich 1976 - 1989

 

1976 begann das Kriminalkommissariat III, die Staatsschutz-Abteilung der Stadtpolizei Zürich, eine Kartei „Schmieren / Kleben‘ anzulegen. Darin wurden politische Parolen, Farbmalereien, gesprayte Sprüche oder illegale Kunstaktionen, unter anderem von Harald Naegeli, erfasst, die alle den Tatbestand der Sachbeschädigung erfüllten. Die Polizisten fotografierten die „Schmierereien“ und hielten die Taten auf Karteikarten fest. Das Buch zeigt 700 dieser Fotos und sämtliche Karteikarten. Ein Glossar erklärt die Zusammenhänge von Parolen, Symbolen und Personen. Ein Stück Zeitgeschichte, das politische Strömungen, Konflikte und Subkulturen widerspiegelt.

 

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Athene Galiciadis. An Acrylic Glass Pyramid and Three Pendulums attached to a Triangle on

a Table

 

Wie würden Zeichnungen aussehen, die mit einem Pendel entstehen? Die Künstlerin ließ sich von der Heilerin und Visionärin Emma Kunz inspirieren und zeigt filigrane Zeichnungen von Figuren, Spiralen und Mustern auf Milimeterpapier.

 

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