Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Makoto Fujiwara. Stone and Makoto

Makoto Fujiwara. Stone and Makoto

Texte von Makoto Fujiwara,
Thor Lundh, Uta Peyer-Prantl

Design: Andreas Schneider

Englisch / Japanisch

26,8 x 24,7 cm

Hardcover

ca. 160 Seiten

ca. 90 Abbildungen

€ 52,-

April 2021

 

ISBN 978-3-907236-16-1

Edition Patrick Frey

 

 

Makoto Fujiwara ist ein japanischer Bildhauer, der
grösstenteils in Europa arbeitete, fern von seinem
Ursprungsort, einem kleinen Tempel tief in den
japanischen Bergen. Über die letzten vier Jahre hat
sich dieses Buch entwickelt, eine Dokumentation seiner
Arbeit als Bildhauer und ein sehr persönlicher Bericht
von der nicht versiegenden spielerischen Neugierde
und der ihm eigenen Beharrlichkeit auf seiner Suche
nach dem Sinn hinter den Dingen; dem Ruf seines
Namens folgend – Makoto, «wahrhaftig» –, verschrieben
dem scheinbar höchst undurchdringlichen Material:
Stein. Diese Sammlung von Geschichten, Beobachtungen,
Geschehnissen und Einsichten, vom Künstler
auf grosse Bögen Papier gekritzelt, lässt uns ganz
vertraut werden und teilhaben als Zeugen zahlreicher
wiederholter Vorgänge – Meisseln und Polieren –,
die sich über lange Zeiträume hinweg abspielen.
Die vorbereitenden Arbeiten wie Auskundschaften,
Erkennen, Heben und Bewegen; das Nachspiel
aus Platzieren und in die Umgebung einfügen; der
zahlreiche zwischenmenschliche Austausch unterwegs,
wenn er Kollegen zur Mitarbeit einlädt oder selbst
mit Freunden deren Arbeit teilt. Die Welt, die sich hier
auftut, beflügelt die Wertschätzung für das Bedingungslose
und Willkürliche in uns, die das «Ent-Machen»
als eine stets wählbare Option anschauen. Nach
Makotos Hinschied müssen wir dieses Buch in gutem
Glauben fertigstellen, betrüblicherweise ohne sein
letztes Gütesiegel zu erhalten.
– Andreas Schneider


In den Jōdo-Shinshu-Tempel seiner Familie in Zentral-
Japan geboren studierte Makoto Fujiwara (1938–2019)
Bildhauerei an der Kyoto City University of Fine Arts.
Ein Stipendium der französischen Regierung brachte
ihn 1966 nach Europa. Nach Studien in Paris und
Wien, wo er Freundschaft schloss mit Karl Prantl, liess
sich Fujiwara 1972 in Berlin nieder und wurde dort
Aufseher des Bildhauerstudios der Universität der
Künste. Von 1988 bis zu seiner Pensionierung 2003
unterrichtete er als Professor an der Hochschule
Hannover. Seit 1985 arbeitete er als Resident Sculptor
im Lundh Stålaker-Steinbruch in Larvik, Norwegen,
wo er die weiterhin bestehende Reihe des Symposium
Norge ins Leben rief und organisierte. Anfangs Juni
2019 verstarb Makoto im Stålaker-Steinbruch.

In Kürze finden Sie hier den Pressetext.

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