Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im Februar?

Gustav Mesmer. Ikarus vom Lautertal genannt.

 

Gustav Mesmer, der „Ikarus vom Lautertal“, wie ihn die Leute nannten, wurde 1903 in Altshausen / Oberschwaben geboren. Früh musste er die Schule verlassen, auf Gutshöfen jobben, bevor er sich in einem Benediktinerkloster bewarb – „In Kloster Beuron hielt ich sechs Jahre aus, bis alle Himmelsherrlichkeit zerfiel, krank wurde, halb Geistesgestört, wurde fortgewiesen, hinzugehen von wo ich gekommen.“ Kurz nach seiner Rückkehr in seinen Geburtsort wurde er mit der Diagnose „langsam fortschreitende Schizophrenie“ in eine Psyachtrische Heilanstalt eingewiesen.1932 stößt er in der Bibliothek auf einen Bericht vom Bau eines Flugfahrrades. Diese Idee lässt ihn Zeit seines Lebens nicht mehr los. Er baut Flugfahrräder, die mit Muskelkraft betrieben sich in die Lüfte heben sollen. Auch Schwingenfluggeräte, Sprechmaschinen und Musikinstrumente gehören zu seinem Repertoire. Er fertigt unzählige Bilder, Zeichnungen, schreibt Gedichte und Texte. Sein Gesamtwerk ist ein schier unerschöpflicher Kosmos, der nun erstmals in seiner ganzen Fülle in diesem Buch veröffentlicht wird. Gustav Mesmer starb 1994 und gilt heute als herausragender Art-Brut-Künstler.

 

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Peter Bialobrzeski. No Buddha in Suburbia

 

Peter Bialobrzeski gehört zu den erfolgreichsten deutschen Fotografen unserer Zeit. Besonders seine Bildreportagen aus asiatischen Ländern haben ihn berühmt gemacht. Jetzt ist er nach über 10 Jahren nach Indien zurückgekehrt, genauer gesagt nach Mumbai. Hier ist das Leben von Müll, Luftverschmutzung und Lärm dominiert. Eine unkontrolliert anmutende Mischung halbverfallener Gebäude, brandneuer Hochhäuser, Slums, Plakatwänden und Hochstraßen prägen das Stadtbild. In seinen neuen Bildern verdichtet Peter Bialobrzeski in eindrucksvoller Form die intensiven und komplexen Eindrücke dieser Stadt.

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Leonardo – Meisterwerke im Detail

 

Zum 500. Todestag erscheint diese Publikation, die sich auf die bedeutungsvollen Details in den Gemälden und Zeichnungen des italienischen Meisters konzentriert und diese großformatig abbildet und anhand prägnanter Texte erläutert. Leonardo da Vinci war ein Universalgenie. Er starb im Mai 1519, vor genau einem halben Jahrtausend. Doch er war seiner Zeit weit voraus. Der Autor, Stefano Zuffi, eröffnet spannende Einsichten in Leonardos legendäres Werk und Leben in einer der fesselndsten Epochen der europäischen Geschichte.

 

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Olivier G. Fatton. Coco

 

Performance-Künstlerin, selbstbekennende transsexuelle Anarchistin, seelisch Heimatlose, Fashion Model, Lieblings-Zielscheibe der Boulevardpresse – Coco, Dana whatshername, Patricia, Éve-Claudine Lorétan war so vieles in ihrem zu kurzen Leben. Der Fotograf Olivier Fatton begegnete Coco an einem Sonntag im November 1989. Dieser »lichte und doch so schwermütige Engel« faszinierte ihn vom ersten Moment an und sie beschließen einen fotografischen Vertrag: Coco posiert für ihn und dafür dokumentiert Fatton ihre Geschlechtsanpassung. Aus dem Pakt wurde eine Liebesbeziehung, zahlreiche Aufnahmen von Coco entstanden. Intime Porträts, inszenierte Modefotografie, zuhause, unterwegs, in Clubs und in den Bergen zeigen die zahlreichen Facetten der schillernden Coco. Und immer wieder diese grossen, melancholischen Augen. Die Autorin Dunia Miralles begleitet mit einem biografisch basierten Kurzroman die Fotografien und gibt Cocos Leben neue Gestalt.

 

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Susi Wyss. Guess Who Is the Happiest Girl in Town

 

Susi Wyss (geb. 1938) Memoiren zeigen eine schillernde Welt des europäischen Jet-Sets.

Sie lud zu extravaganten Dinnerpartys, an denen Tout-Paris verkehrte. Neben vorzüglichem Essen standen auch »Haschisch, LSD, Meskalin, Kokain, Liebe zu dritt, Sado-Maso und Massagen im kleinen Pool auf der Dachterrasse auf dem Menu«, so Susi. Zu ihren Freundinnen und Freunden gehörten damals Paul Getty, Baron Eric de Rothschild,

Iggy Pop, Dennis Hopper oder der Modeillustrator Antonio Lopez. Erst mit Mitte dreißig machte Susi Wyss ihren Lebensstil auch zu Geld und arbeitete als Call-Girl und damit eröffnen sich auch gleichsam dunklere Seiten ein und derselben Medaille: der Verlust der Jugend, Todesfälle und der Zeitpunkt, ab dem Drogen und Alkohol nicht mehr nur Spaß machten. Mit ihren sinnlich slapstikhaften Erzählungen trifft sie ins Herz oder unter die Gürtellinie.

 

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