Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im Januar?

Van Eyck - Meisterwerke im Detail

 

Der neue Band dieser Reihe richtet sein Augenmerk auf Jan van Eyck, den großen altniederländischen Meister, der in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts die Gesetze der Malerei revolutionierte. Durch seinen innovativen Einsatz der Öltechnik, seine Neuerfindung des Bildraumes und eine bis dahin ungekannte naturalistische und ins Kleinste reichende Detailgenauigkeit begründete er eine neue Ära der Malerei. Das Buch zeigt durch seine Detailabbildungen die außergewöhnliche Finesse des Künstlers in der Darstellung von Gesichtern und Stoffen, von Glas und Spiegeln, Architektur und Schmuck. Van Eycks feine Detailtreue zeigt sich etwa in dem berühmten Gemälde der Arnolfini-Hochzeit, in den zahlreichen Portraits und nicht zuletzt im großartigen Genter Altar. Aufwendige Restaurierungsarbeiten brachten hier die übermalte Originalschicht ans Licht, die jahrhundertlang verborgen war. Anhand von aktuellem Bildmaterial zeigt der Band erstmals diese sensationellen Entdeckungen und enthüllt das ursprüngliche Aussehen dieses herausragenden und geheimnisvollen Kunstschatzes.
 

Ab 1. Februar 2020 zeigt das Museum für Schöne Künste in Gent die bisher umfassendste Van Eyck-Ausstellung.

 

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Hans-Christian Schink. Hinterland

 

Ausstellung: Neue Galerie im Höhmannhaus, Augsburg 24. Januar - 15. März 2020

 

»Hinterland meint einerseits die dünn besiedelten Landstriche abseits der Großstädte, in dieser Serie speziell die abgelegenen Regionen Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns«, erklärt Hans-Christian Schink. »Andererseits bezieht sich der Titel Hinterland auf die imaginären Landschaften, die aus meiner Erinnerung entstehen. Landschaften, die ich aus meiner Kindheit kenne«. Es geht Schink in dieser Serie nicht um das Abbilden konkreter Orte. Mit seinem Projekt versucht er eine Balance zu halten – einerseits die spröde, ansatzweise romantische Schönheit dieser Form von Landschaft zu zeigen, andererseits mit diesen Bildern auch eine Atmosphäre der Melancholie zu transportieren, die sich aus der Gefährdung eben dieser Landschaft durch die permanente Überbeanspruchung ihrer Ressourcen ergibt.

 

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Erwin Polanc. Mago Über Verritt

 

Erwin Polanc verhandelt in seinem Künstlerbuch „Mago Über Verritt“ einen speziellen Blick auf die Wirklichkeit. Die Bildauswahl vereint Bilder, die das Sehen selbst und seine Wahrnehmung thematisieren. Seine Fotografien handeln von der Anarchie der Dinge (und Dingwelt) und verweigern sich jeglicher Narration. Vielmehr formen sie sich im Buch zu einer radikalen Sequenz des Auslotens und Abtastens von Orten, Spuren und Beziehungen. Sie legen Zeugnis ab, gestaltend zu fotografieren und Bildwerken einen autonomen Raum im Buch zu öffnen. Die Möglichkeiten des Mediums Buch, in kongenialer Kooperation mit dem bekannten Buchgestalter Oliver Klimpel erarbeitet, ist dezidiert Teil dieser künstlerischen Auseinandersetzung.

 

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Olivier Suter. Children

 

Das Buch versammelt Kinderporträts aus verschiedenen Epochen. Doch was verbindet sie? Beim Durchblättern entdeckt man, dass sich hinter den noch weichen Gesichtszügen zukünftige SchriftstellerInnen, mathematische Genies und andere spätere Berühmtheiten verbergen, Diktatoren inbegriffen. Entgegen früherer Meinung stellt man beim Betrachten fest, dass es unmöglich ist, die Bestimmung eines Kindes anhand seines Gesichts abzulesen. Es bleibt uns also nichts anderes übrig, als zu raten, zu schauen und beim Weiterblättern mal in Entzückung zu geraten und mal in Nachdenklichkeit zu verfallen, was aus diesen Kindern, die so sehr allen anderen Kindern dieser Welt zu gleichen scheinen, geworden ist. Oder hätten Sie Angela Merkel auf dem Bild erkannt?

 

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Henrik Spohler. Hypothesis

 

Dieses Fotoprojekt von Henrik Spohler thematisiert in analytischen, dokumentarischen Bildern die Welt der Wissenschaft und Forschung und stellt Fragen zu unserem Verhältnis zu Natur und Umwelt. Seine Fotografien zeigen Experimente und wissenschaftliche Anlagen am Rande des technisch Machbaren, unterteilt nach Zeit, Raum, Materie und Leben. Die vier Themenfelder ergänzen sich zu einer Fotoserie, die einen ganz eigenen Kosmos entwirft – ein bildliches Mega-Labor, das teilweise losgelöst von der Außenwelt und ohne konkrete Vorgabe einem einzigen Ziel gehorcht: Die Welt von morgen mit neuen Erkenntnissen versorgen.

 

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Ein Architekt als Medienstratege. Otto Wagner und die Fotografie

 

Ausstellung im Photoinstitut Bonartes, Wien 21.02. – 30.04.2020

 

Otto Wagner (1841–1918), einer der Pioniere der modernen Architektur, erkannte schon früh die Wirkmächtigkeit des fotografischen Bildes gegenüber Zeichnung und Modell, den damals üblichen Architekturdarstellungen. Die Verwendung privater Aufnahmen, ungewöhnliche Perspektiven und Ausschnitte kennzeichnen seinen zukunftsweisenden Umgang mit dem Medium. Ausgehend von erst jüngst entdeckten Fotografien aus Otto Wagners Besitz wird in diesem Band der strategische Einsatz des Mediums in der Frühzeit der architektonischen Moderne analysiert.

 

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