Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im Januar?

Van Eyck - Meisterwerke im Detail

 

Der neue Band dieser Reihe richtet sein Augenmerk auf Jan van Eyck, den großen altniederländischen Meister, der in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts die Gesetze der Malerei revolutionierte. Durch seinen innovativen Einsatz der Öltechnik, seine Neuerfindung des Bildraumes und eine bis dahin ungekannte naturalistische und ins Kleinste reichende Detailgenauigkeit begründete er eine neue Ära der Malerei. Das Buch zeigt durch seine Detailabbildungen die außergewöhnliche Finesse des Künstlers in der Darstellung von Gesichtern und Stoffen, von Glas und Spiegeln, Architektur und Schmuck. Van Eycks feine Detailtreue zeigt sich etwa in dem berühmten Gemälde der Arnolfini-Hochzeit, in den zahlreichen Portraits und nicht zuletzt im großartigen Genter Altar. Aufwendige Restaurierungsarbeiten brachten hier die übermalte Originalschicht ans Licht, die jahrhundertlang verborgen war. Anhand von aktuellem Bildmaterial zeigt der Band erstmals diese sensationellen Entdeckungen und enthüllt das ursprüngliche Aussehen dieses herausragenden und geheimnisvollen Kunstschatzes.
 

Ab 1. Februar 2020 zeigt das Museum für Schöne Künste in Gent die bisher umfassendste Van Eyck-Ausstellung.

 

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Hans-Christian Schink. Hinterland

 

Ausstellung: Neue Galerie im Höhmannhaus, Augsburg 18. Januar - April 2020

 

»Hinterland meint einerseits die dünn besiedelten Landstriche abseits der Großstädte, in dieser Serie speziell die abgelegenen Regionen Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns«, erklärt Hans-Christian Schink. »Andererseits bezieht sich der Titel Hinterland auf die imaginären Landschaften, die aus meiner Erinnerung entstehen. Landschaften, die ich aus meiner Kindheit kenne«. Es geht Schink in dieser Serie nicht um das Abbilden konkreter Orte. Mit seinem Projekt versucht er eine Balance zu halten – einerseits die spröde, ansatzweise romantische Schönheit dieser Form von Landschaft zu zeigen, andererseits mit diesen Bildern auch eine Atmosphäre der Melancholie zu transportieren, die sich aus der Gefährdung eben dieser Landschaft durch die permanente Überbeanspruchung ihrer Ressourcen ergibt.

 

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Erwin Polanc. Mago Über Verritt

 

Erwin Polanc verhandelt in seinem Künstlerbuch „Mago Über Verritt“ einen speziellen Blick auf die Wirklichkeit. Die Bildauswahl vereint Bilder, die das Sehen selbst und seine Wahrnehmung thematisieren. Seine Fotografien handeln von der Anarchie der Dinge (und Dingwelt) und verweigern sich jeglicher Narration. Vielmehr formen sie sich im Buch zu einer radikalen Sequenz des Auslotens und Abtastens von Orten, Spuren und Beziehungen. Sie legen Zeugnis ab, gestaltend zu fotografieren und Bildwerken einen autonomen Raum im Buch zu öffnen. Die Möglichkeiten des Mediums Buch, in kongenialer Kooperation mit dem bekannten Buchgestalter Oliver Klimpel erarbeitet, ist dezidiert Teil dieser künstlerischen Auseinandersetzung.

 

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Nicolas Frey. Monsters in Suits

 

Wo man hinschaut – Warzen, krankhaft wuchernde borstige Haarbüschel, starrende Zyklopenaugen, dann ein verschmitztes zahnloses Grinsen, riesige Augen mit Mehrfachpupillen. Dazwischen Details von Ärmeln, Manschetten- und Hemdknöpfen aus

Totenköpfen wie aus dem Versandkatalog des Grauens. Monsters in Suits präsentiert diesen ganzen Horror fein säuberlich in quasi-offiziellen Brustbildern. Dunkelblauer Kugelschreiber bannt die «verzerrten» Porträts von Grössen aus Politik und Wirtschaft auf das weiße Papier, ohne sie direkt darzustellen. Sie sind ready for business. für das große Geschäft mit dem Wohl der Welt. Hier zeigen sie ihre wahre Fratze.

 

>>> zum Buch Edition Patrick Frey

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