Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im Mai?

Walter Pfeiffer. Drawings

 

Erscheinungstermin hat sich auf Mai verschoben.

 

Walter Pfeiffer ist als Fotograf weltberühmt, das zeichnerische Werk kennen freilich nur wenige, dabei begann Pfeiffer seine künstlerische Laufbahn als Zeichner. Das Buch bietet einen überfälligen Überblick über sein zeichnerisches Schaffen, das in einem reichen Dialog mit seinen fotografischen Arbeiten steht, seine hyperrealistischen Bleistiftzeichnungen dienten ihm als Vorlage. Später folgten auch Zeichnungen in Tusche, Farbstift und Wasserfarben, in denen das elegante, freie Spiel der Linien und Farben in den Vordergrund tritt – intime Portraits von schönen Jungs und engen Freundinnen, Stillleben und Blumenbilder.

 

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Susi Wyss: Guess Who Is the Happiest Girl in Town

 

Erscheinungstermin verschiebt sich auf Mai 2018

 

Susi Wyss (geb. 1938) Memoiren zeigen eine schillernde Welt des europäischen Jet-Sets. Sie lud zu extravaganten Dinnerpartys, an denen Tout-Paris verkehrte. Neben vorzüglichem Essen standen auch »Haschisch, LSD, Meskalin, Kokain, Liebe zu dritt, Sado-Maso und Massagen im kleinen Pool auf der Dachterrasse auf dem Menu«, so Susi. Zu ihren Freundinnen und Freunden gehörten damals Paul Getty, Baron Eric de Rothschild, Iggy Pop, Dennis Hopper oder der Modeillustrator Antonio Lopez. Erst mit Mitte dreißig machte Susi Wyss ihren Lebensstil auch zu Geld und arbeitete als Call-Girl und damit eröffnen sich auch gleichsam dunklere Seiten ein und derselben Medaille: der Verlust der Jugend, Todesfälle und der Zeitpunkt, ab dem Drogen und Alkohol nicht mehr nur Spaß machten. Mit ihren sinnlich slapstikhaften Erzählungen trifft sie ins Herz oder unter die Gürtellinie.

 

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Olivier Degorce. Fridge Food Soul

 

Der französische Fotograf und Musiker Olivier Degorce war in den 1990er-Jahren gleichermaßen Akteur und Zeuge des Entstehens der elektronischen Musikszene und hat als einer der Ersten regelmäßig die Raves in Paris fotografiert. Neben der Pariser Underground-Kultur galt sein Interesse auch dem Inhalt von Kühlschränken. Sein Augenmerk gilt der Art und Weise, wie Lebensmittel und andere Dinge darin aufbewahrt und angeordnet werden, den sich im Lauf der Jahre verändernden Verpackungen. Ihn faszinieren die unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten, Haltbarkeitsdaten, Farben, Gerüche. Degorce fotografiert die Kühlschränke spontan, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet, und entwirft so Porträts individueller Alltagsgewohnheiten in zeitgenössische Stillleben.

 

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Johnny Cash. At Folsom & San Quentin

The Photography of Jim Marshall

 

1968 gab Johnny Cash, der König der Country Musik, ein Konzert im Hochsicherheitsgefängnis Folsom State Prison in Kalifornien, im Jahr darauf in San Quentin.

Mit dabei war Jim Marshall, den Cash seit den 1960er Jahren persönlich kannte. Mit über 150 Fotografien bietet dieser Band den definitiven Überblick über Johnny Cash's legendäre Gefängniskonzerte.

 

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Shane Lavalette. Still ( Noon)

 

Shane Lavalettes (*1987 in Burlington, VT) zeigt mit seinen Bildern eine Schweiz, die jenseits der Klischees ist. Durch fremde Augen entdecken wir die feine Spur Poesie, die den dortigen Alltag durchzieht. Lauter Nebensachen, die in ihrer Ganzheit aber etwas Abstraktes bilden, das Heimat genannt wird. Im Mai 2017 suchte der Amerikaner Shane Lavalette im Auftrag der Fotostiftung Schweiz zwölf Gemeinden in der Schweiz auf, um anhand dieser ein Land zu porträtieren. Er folgte einer von vor rund achtzig Jahren festgelegten Route von Theo Frey, einem Klassiker der Schweizer Reportagefotografie. Still (Noon) vereint nun die neuen mit den ursprünglichen Bildern und offenbart einen ungewohnten Blick auf eine Nation.

 

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Luciano Rigolini. AS 15-16

 

Die Fotostrecken sind Teile aus Bilderserien der NASA-Archive, welche von Astronauten zwecks wissenschaftlicher Untersuchungen während der Mondlandungs-Missionen Apollo 15 und Apollo 16 gemacht wurden. Durch den minimalistischen und konzeptionellen Zugang von Luciano Rigolini erlangen die Bilder eine überraschende ästhetische Dimension. In AS 15-16 finden sich sowohl Verweise auf die künstlerische Avantgarde, Land Art als auch auf Minimal Music, die ebenfalls mit seriellen Mustern und detailreichen Variationen arbeitet.

 

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