Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im Dezember?

Shirin Azari. Stories of Little and Big Blossoms

 

Es geht um Gefühle wie das des Fremdseins beim Umzug in ein neues Land oder den Schmerz, einen geliebten Menschen zu verlieren. Da ist zum Beispiel die kleine Elham aus dem Iran, die einmal mehr mit ihrer Familie an einem neuen Ort beginnen muss, und für die alles fremd ist in der neuen Stadt. In der Schule fühlt sie sich ausgegrenzt und unsicher, und es fällt ihr schwer, neue Freunde zu finden. Shirin Azari verarbeitet in Stories of Little and Big Blossoms ihre eigenen Kindheits- und Jugendjahre. 1996 floh sie über Nacht mit ihren Eltern und ihrem Bruder aus dem Iran nach Deutschland. Sie besuchte dort elf verschiedene Schulen und litt darunter, nie länger an einem festen Ort zu leben. Wie ein roter Faden zog sich das Gefühl der Unsicherheit und Rastlosigkeit durch Shirin Azaris Leben, bis sie damit begann, ihre Erkenntnisse in Geschichten für Kinder festzuhalten, illustriert mit zarten, poetischen Zeichnungen. Es ist eine Aufforderung zu Offenheit und Mut.

 

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Pierre Leguillon. The Museum of Mistakes

 

Dieses Buch versammelt erstmals eine breite Auswahl der Sammlung des Musée des Erreurs, welches der Künstler Pierre Leguillon 2013 in Brüssel gegründet hat. Es ist ein wanderndes Museum, das sich in den Sälen anderer Museen ausbreitet – wie ein Zirkus, der auf dem Dorfplatz Station macht. Es handelt sich dabei um Postkarten, Albumhüllen, Affichen, Lobby-Cards von Filmen, Stoffstücke, Keramiken, Volkskunst, Kinderzeichnungen und dergleichen mehr. Das Museum of Mistakes ist in der Tradition des Künstlermuseums und ein Phänomen der kulturellen Aneignung.

 

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Vera Lehndorff & Holger Trülzsch. Body Paintings 1970 –1988

 

Es begann mit Franco Rubartellis Film Veruschka, poesia di una donna (1971) als Vera Lehndorff, bekannt als «Veruschka», während der Dreharbeiten in Rom (1968) mit Selbstbemalungen experimentiert. Ein Jahr später lernte sie Holger Trülzsch kennen. Sie arbeiteten intensiv von den 1970er- bis in die späten 1980er-Jahre zusammen und schufen ein eindrückliches Werk an Body Paintings – einer Synthese aus Malerei, Fotografie und Performance. Das Künstlerbuch reflektiert dialogisch Geschlechteridentitäten und den Umgang mit dem weiblichen Körper vor dem Hintergrund medial-popkultureller Entwicklungen sowie der Kunstproduktion der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.

 

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