Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im Dezember?

Some Haunted Spaces in Singapore

 

Das Buch will das Paradoxon von modernem Städtebau und spirituellen Überzeugungen in Singapur ergründen. Vorgelegt wird eine Analyse der Insel-Planung von städtischem und staatlichem Raum, ausgehend von den abstrakten Ausdrucksformen eines singapurischen Mystizismus. Als Investigation kollektiver Vorstellungen untersucht diese Publikation Elemente der angeblich von Geistern okkupierten, gebauten Umwelt: der Orte, wo die Geister hausen. Indem die Autoren den offensichtlichen Widerspruch zwischen einem rigid geplanten Stadtstaat und äusserst robusten spirituellen Praktiken untersuchen – Praktiken, die sich bis heute gehalten haben – enthüllen sie die Resilienz von Räumen, die mit Erinnerungen einhergehen, wie auch Formen des gesellschaftlichen Widerstands gegenüber Veränderungen, die aus einem schnellen Wachstum der Stadt und einer von oben diktierten staatlichen Planung resultieren.

 

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Hansjörg Sahli. RHONE GLETSCHER

 

Zwischen Juli 2014 und August 2017 fotografierte der Schweizer Hansjörg Sahli den Rhonegletscher, der mit Tüchern als Schutz vor der Sonne verdeckt war. Waren sie anfangs noch weiß und straff gespannt, sahen sie schon 14 Tage später nach Sturm und Regen zerfetzt und dreckig aus und waren zum Teil weggerissen. „Der Gletscher bot einen jämmerlichen Anblick. Vor allem, und ich habe mich sicher nicht getäuscht, war die Eiszunge massiv geschrumpft.“

 

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Heinz Butz. Malerei 1949 - 2018

 

Geometrische, amorphe Formen mit einer zurückgenommenen Farbigkeit sind charakteristisch für Heinz Butz (*1925) komplexes Werk. Seine Nähe zu den Kubisten und zu den Künstlern des Bauhauses – allen voran Paul Klee – ist erkennbar. Butz gehört zu den abstrakten Künstlern, die bewusst einen Bezug zum Gegenständlichen schaffen. Seine künstlerische Karriere begann in den frühen 1950er Jahren. Nach seinem Studium an der Kunstschule der Stadt Augsburg und der Akademie der Schönen Künste in München, wurde er 1954 selbst zum Kunstprofessor ernannt, ab 1967 an der Münchner Akademie. Er lebt und arbeitet in München.

 

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Lukas Wassmann. W

 

Wie es der Herangehensweise des Schweizer Fotografen Lukas Wassmann (*1980) entspricht, verschränkt sich im Bildband W Banales mit Bedeutsamem. Seine Bilder wechseln vom intimen Schnappschuss zum Selbstporträt, gestalteter Natur, Bauten und Menschen, kommerzieller Mode- oder Dokumentationsfotografie. Das Buch versammelt zwischen 2000 und 2018 entstandene Fotografien, die weder einer zeitlichen noch einer thematischen Ordnung folgen. Es sind atmosphärische Spuren, eine Bildsprache der Erinnerung, Momente aus dem Strom des Bewusstseins eines Autors mit einem höchst eigenwilligen fotografischen Blick.

 

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Janina Audick. Talent

 

Janina Audicks Bühnenbilder sind nicht Schauplatz, sondern Teil der Performance. Schauspieler bewegen sich nicht nur in, sondern mit der Szenerie. Janina Audick arbeitet eng mit Worten, Stimmungen und Gefühlen und sie öffnet Räume, wo sonst keine sind. Das Buch zeigt ihr reiches Schaffen, ein Pop-Up Bühnenbild in der Buchmitte veranschaulicht die Räumlichkeit von Janina Audicks Werk.

 

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Giorgio Wolfensberger. Foto Povera

 

Giorgio Wolfensberger, 1945 in Zürich geboren, in Winterthur aufgewachsen und 2016 in seiner Wahlheimat Umbrien gestorben, war nicht nur Industriefotograf, Filmer, außergewöhnlicher Spürhund für Fotografie in Archiven, sondern insgesamt ein Sammler und Fotograf, der mit einem siebten Sinn für die Dinge in der Welt ausgestattet war. Er scheint die Besonderheiten im Alltäglichen, die Abweichungen von der Regel, das Spiel der Gegenstände, das Humorvolle und das Groteske im Lauf der Welt geradezu angezogen zu haben. In diesem Buch versammeln sich zum ersten Mal seine freien Arbeiten zu einem Panoptikum, einem bunten Kabarett der Dinge.

 

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Hodel / Schumacher / Clavadetscher. Luftbad

 

Hodel / Schmumacher / Clavadetscher waren ein Künstlertrio, das von 1991 bis zum Tod von Martin Hodel 1995 bestand. Martin Hodel und Eric Schumacher studierten und lebten in dieser Zeit in Wien, Andrea Clavadetscher in Zürich. Ausstellungen und Projekte wurden gemeinsam vor Ort konzipiert, Zeichnungen zwischen den Städten und Orten ihrer

Reisen hin und her geschickt. Luftbad zeigt ihre Arbeiten auf Papier. Sie schickten sich per Post Bilder zu, die sie immer wieder neu übermalten und ergänzten, bis sie zu Ende geschichtet waren.

 

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Die letzten Tage von Byzanz

Das Freisinger Lukasbild in Venedig

 

25.11.2018 – 5.3.2019 Ausstellung in der Biblioteca Nazionale Marciana, Venedig

 

Für etwa 1.000 Jahre bildete das Byzantinische Reich die östliche Grenze des Christlichen Einflussbereichs. Zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert verschoben sich jedoch durch den Aufstieg des Osmanischen Reichs die Machtverhältnisse an der Grenze Europas. Um seine Hauptstadt Konstantinopel vor den Osmanen zu schützen und seine Macht zu sichern, begab sich der byzantinische Kaiser Manuel II auf Bittreise um militärische Unterstützung in den Westen, mit dabei viele kostbare Objekte als diplomatische Geschenke. Darunter befand sich auch das sogenannte Freisinger Lukasbild, eine byzantinische Ikone mit Darstellung der Muttergottes, die vom Kaiser den bezeichnenden Titel »Hoffnung der Hoffnungslosen« erhielt. Anlässlich der gleichnamigen Ausstellung kehrt nach über 600 Jahren das Freisinger Lukasbild zurück nach Venedig, seinem ersten Ankunftsort in Europa. Die Geschichte dieser Ikone, ihr Weg von Konstantinopel nach Freising und die weltpolitischen Ereignisse, die diese Reise veranlassten, gehören zu einem der spannendsten und dramatischsten Kapitel der westlichen Geschichte.

 

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