Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im Juni?

Johnny Cash. At Folsom & San Quentin

Fotografien von Jim Marshall

 

1968 gab Johnny Cash, der König der Country Musik, ein Konzert im Hochsicherheitsgefängnis Folsom State Prison in Kalifornien, im Jahr darauf in San Quentin. Mit dabei war Jim Marshall, den Cash seit den 1960er Jahren persönlich kannte. Mit 70 Fotografien bietet dieser Band den definitiven Überblick über Johnny Cash's legendäre Gefängniskonzerte.

 

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Altar

 

Das Buch Altar dokumentiert den Drang vieler Menschen, säkulare Dinge in den Stand von ‚rituellen Gegenständen“ zu erheben und zu privaten Altären neu zu kombinieren. Ob Staubfänger, Nippes, Souvenir, ob zufällig Gefundenes, sinnige Kunst oder Dinge, die mit Ernsthaftigkeit und tiefer Empfindung verehrt werden, bilden diese Objekte eine eigentümliche Erzählung über den Besitzer.

 

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Shane Lavalette. Still ( Noon)

 

Shane Lavalettes (*1987 in Burlington, VT) zeigt mit seinen Bildern eine Schweiz, die jenseits der Klischees ist. Durch fremde Augen entdecken wir die feine Spur Poesie, die den dortigen Alltag durchzieht. Lauter Nebensachen, die in ihrer Ganzheit aber etwas Abstraktes bilden, das Heimat genannt wird. Im Mai 2017 suchte der Amerikaner Shane Lavalette im Auftrag der Fotostiftung Schweiz zwölf Gemeinden in der Schweiz auf, um anhand dieser ein Land zu porträtieren. Er folgte einer von vor rund achtzig Jahren festgelegten Route von Theo Frey, einem Klassiker der Schweizer Reportagefotografie. Still (Noon) vereint nun die neuen mit den ursprünglichen Bildern und offenbart einen ungewohnten Blick auf eine Nation.

 

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Olivier Mosset. Wheels

 

Termin hat sich auf Juni verschoben.

 

Als der junge Maler Olivier Mosset in den späten 1960er-Jahren in Paris sein erstes Motorrad kaufte – eine Harley Davidson aus Beständen der US-Armee –, begründete er eine Subkultur mit, welche in Europa noch gänzlich unbekannt war: den Motorradclub. Mossets Atelier an der Rue de Lappe war sowohl Entstehungsort radikaler Malerei – wie beispielsweise konzeptuell reduzierter schwarzer Kreise auf weißem Grund – als auch Treffpunkt und Werkstatt des ersten Motorradclubs marxistischer Prägung. Das Buch WHEELS hält die Bedeutung von Motorrädern und Autos in Leben und Werk von Olivier Mosset fest; als Lebensgefühl, Fortbewegungsmittel und schließlich ab Mitte der 1990er-Jahre auch als skulpturales Readymade. Interview und Texte beleuchten das Verhältnis von Kunst und Motorrad.

 

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THIS IS NO DREAM: Making Rosemary's Baby

 

Am 12. Juni 1968 kam Rosemary's Baby in die amerikanischen Kinos. Dieses Buch ist eine illustrierte Geschichte zum 50. Jahrestag dieses legendären Films, von der Wahl des Regisseurs und der Besetzung bis hin zu den Lobeshymnen und Verrissen, die er erhalten hat. Auf dem Weg dorthin geriet Polanski ernsthaft in Verzug und wurde fast gefeuert, Mia Farrow bekam von Frank Sinatra ein Ultimatum: Karriere oder Hochzeit, und John Cassavetes prügelte sich beinahe mit seinem Regisseur. Neben einem umfangreichen Text von James Munn bietet das Buch viele unveröffentlichte Fotos hinter den Kulissen vom Set-Fotografen Bob Willoughby.

 

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Klaudia Schifferle. 152 Paperdolls

 

Kleider aus Mauerwerk, Schminkpinsel-Füsse, Hunde- oder Vogelköpfe, monströse Augen und Hände, Doughnut-Lippen, Schwimmflossen und Accessoires aus Tanklastern oder Muffins. Klaudia Schifferle schuf zwischen 2011 und 2016 ihre Paperdolls aus Material, das sie aus Magazinen und Illustrierten ausschnitt und auf DIN-A4-Bögen neu zusammenfügte. Farbig sind die Collagen und frech; manchmal niedlich, häufig maliziös.

 

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James Bishop. Malerei und Poesie

 

Zum 90. Geburtstag des Künstlers

 

James Bishop kann man als den wahren, einzigen noch lebenden Poeten der Malerei seiner Generation bezeichnen. Er hat eine ganz eigene feinsinnige und lyrische Bildsprache geschaffen und beschreibt sich selbst als »abstrakten Expressionisten der ruhigeren Art«. Während James Bishop zu Beginn seines Schaffens eher kräftigere Farben auf großen Leinwänden für sich sprechen ließ, wandte er sich bald Erdtönen und später auch Grautönen in quadratischen, meist unveränderten kleineren Formaten zu. Diese Tendenz zur Reduktion hielt sich bis in die jüngste Zeit konstant.

 

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