Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im Juni?

Rudi Frey. Professione: Reporter

 

FOTOHOF, Salzburg 03.06. – 30.07.2022

 

Die Fotografien von Rudi Frey (1941 – 2014) sind Zeugnisse einer „goldenen“ Zeit der Pressefotografie. Sowohl die Mode- und Glamour-Fotografie der „Swinging Sixties“ als auch die großen, investigativen Fotoreportagen aus den Krisen- und Konfliktregionen der Welt sind für diese Periode kennzeichnend. Das Leben von Rudi Frey zeichnet die als glamourös wahrgenommene Rolle des Pressefotografen in dieser Zeit fast idealtypisch nach, zahlreiche Selbstporträts unterstreichen das. Dieser Bildband gibt erstmals Einblick in das Werk von Rudi Frey. Sein Nachlass ist im FOTOHOF archiv.

 

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Matthias Uhlmann. Die Nudistenfilme des Schweizers Werner Kunz

 

Wer ab Mitte der 1950er-Jahre nackte Menschen im Film anschauen wollte, besuchte vorzugsweise die Vorführung eines Naturistenfilms von Werner Kunz (1926–2018). Die pionierhaften Werke des Schweizer Self-Made-Filmemachers widmeten sich zu einem großen Teil der Darbietung von Nudistinnen (weniger derjenigen von Nudisten) – hauptsächlich bei sommerlichem Sport und Spiel an Land und im Wasser. Der Schauwert der unbekleideten Leiber blieb durch die dokumentarische Rahmung weitestgehend von der Zensur verschont. Während eines Jahrzehnts verfügte Kunz mit seinen Filmen über das Monopol kinematografischer Nacktdarstellungen – und das international. Der Zürcher Filmwissenschaftler Matthias Uhlmann präsentiert in der ersten detaillierten Darstellung zu dem in Vergessenheit geratenen Schweizer Filmpionier Werner Kunz sämtliche überlieferten Filme hinsichtlich ihrer Produktion, Verwertung und Rezeption, ergänzt durch Gespräche mit dem Filmemacher.

 

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Walter Grab (1927-1989). Werkkatalog

 

Von den Bildwelten Pariser Surrealisten beeinflusst, gründet der Schweizer Künstler Walter Grab 1950 seine eigene Künstlergruppe »Phoenix«. Dieser schließen sich neben deutschen und österreichischen Künstlern die Schweizer Surrealisten Kurt Seligmann, Otto Tschumi und Ernst Maass an. Als Teil des international wieder aufflammenden, bereits tot geglaubten Surrealismus erntet Grab in der Schweiz und in Deutschland schon bald Anerkennung. 1965 vertritt er die Schweiz an der 8. Biennale von Sao Paulo in der Ausstellung »Surrealismo e arte fantástica« zusammen mit Meret Oppenheim. Seine Bildsprache und Handschrift sind unverkennbar: So verschränkt er konstruktiv-geometrische Elemente mit figurativ-narrativen Elementen zu bühnenhaft anmutenden Raumszenerien.

 

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