Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im September?

Andreas Dobler. ST. ELSEWHERE

 

Es ist das dritte Künstlerbuch des Schweizers Andreas Dobler und zeigt die Vielfalt seines künstlerischen Schaffens: visuelle Poesie, Malerei, Zeichnung, Collage und Objekte. Der Titel öffnet ein weites Feld von bildnerischen Behauptungen und Entrücktheiten.

 

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Jörg Gläscher. Der Eid / the oath

 

„Ich schwöre, so beginnt in fast allen Staaten dieser Welt die Vereidigung Ihrer Staatsdiener. Der in Leipzig lebende Fotograf Jörg Gläscher hat sich fotografisch mit der Gewaltenteilung auseinandergesetzt und hat Protagonisten aus den Bereichen Politik, Justiz und Polizei in verschiedenen Ländern porträtiert. „Meine fotografische Recherche zielt nicht auf das dokumentarische Abbild des Einzelnen, sondern ich suche nach fragwürdigen Allgemeinheiten, Gesten, Blicken und Haltungen, die die Staatsdiener über Grenzen und Ideologien hinweg verbinden.“

 

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Yuki Jungesblut. Kirin Quest

 

Die Künstlerin Yuki Jungesblut ist von Berlin an das Ostchinesische Meer aufgebrochen, um das Fabelwesen Kirin zu suchen. Es ist ein Symbol für Frieden und Glück. Ihre Reise führt sie von Shanghai über die Südküste Koreas und die Schwefelquellen des Yangmingshan-Nationalparks im Norden von Taipeh bis zu den japanischen Inseln. Die Route ergibt sich dabei teils zufällig, teils vorherbestimmt. Der Mythos vom Kirin – halb Drache, halb Ochse, pferdehufig und feuerbekränzt – weist die Richtung. Jungesblut lädt uns ein auf ihre Expedition. Überall finden sich Zeichen, die auf das hybride Wesen hindeuten. Indem Jungesblut sie verfolgt, kommen wir von den Wolkenkratzern Shanghais zu den Felsen von Okinoerabu-jima und den Korallen Okinawas, von den Industrieruinen Taiwans in japanische Urwälder – über Straßen, durch Höhlen und Tunnel, durch die Luft und übers Meer. Wir geraten in ein Labyrinth aus falschen Fährten und sich verlaufenden Spuren. Das, was die Suche aufschiebt, die Abschweifung, das Abenteuer verleihen der Suche ihren poetischen Zauber. (Auszug aus dem Text von Björn Vedder)

 

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Ausstellung:

Ulrich Wüst - Stadtbilder 1979 - 1985

Hartmann Projects, Galerienhaus Stuttgart

18.09. - 06.11.2021

16.11. - 18.12.2021

 

Ulrich Wüst ist einer der bekanntesten deutschen Fotokünstler. Seine Bilder wurden national und international in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Dies ist seine erste Einzelausstellung in Baden-Württemberg. Seit Ende der 1970er Jahren dokumentiert er den Zustand und die Entwicklung ostdeutscher Städte. Mit seinen Schwarz-Weiß Bildern, die wunderbar präzise das fragile Gleichgewicht zwischen vermeintlicher Objektivität und subjektiver Ironie halten, kommentierte er die Veränderung der Städte und den Verlust der gesellschaftlichen Vision zu DDR-Zeiten. Die »Stadtbilder«, die Ulrich Wüst von 1979 bis 1985 fotografierte, gelten als die wichtigste Werkgruppe seiner DDR-Jahre. Gezeigt werden ca. 70 Bilder, davon auch die 50 Bilder aus dem »Stadtbilder-Portfolio«, die ergänzt werden mit bisher noch nicht gezeigten Bildern aus dem umfangreichen Archiv.

 

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Tatsuo Miyajima

Städtische Galerie 18.09.2021 - 12.03.2022

 

Ein Projekt zu 60 Jahre Druckwerkstatt im Schloss Wolfsburg

 

Es ist eine kleine Sensation, wenn die Ausstellung von Tatsuo Miyajima eröffnet wird: Zum zweiten Mal überhaupt realisiert der bedeutendste Bildhauer und Installationskünstler Japans eine Wandzeichnung. Mit einem Filzstift werden Zahlen an die Wand gemalt, in zufälliger Anordnung von 9 bis 1 – ohne 0. Sie wird ersetzt durch ein Leerzeichen. Das basiert auf dem Grundkonzept, dass jede Zahl ein Symbol des Lebens ist. Mit anderen Worten: „Diese unzähligen Zahlen sind eine Sammlung von unzähligen »Leben«. In dieser Ausstellung versuche ich, ein »Mandala« des Lebens zu schaffen, indem ich sie überall auf die Wand verteile“. Der japanische Künstler Tatsuo Miyajima (*1957) beschäftigt sich mit Zeit und Raum, die er als ein sich zyklisch wiederholendes und dabei stetig veränderndes Kontinuum versteht. Er drückt dies in seinen Arbeiten in Form von Zahlen aus, wobei er die Null vermeidet. Damit gibt es keinen Stillstand sondern stetige Veränderung. Neben dieser Wandarbeit werden Druckgrafiken und Arbeiten auf Papier gezeigt – es ist die erste Ausstellung dieser Art von Tatsuo Miyajima in Deutschland. Anlass ist das 60-jährige Jubiläum der Druckwerkstatt der Städtischen Galerie Wolfsburg.

 

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Mathis Gasser. Heroes and Ghosts

 

In jedem Bild steht eine Figur frontal im Zentrum, unheimlich still und manchmal bedrohlich. Die Figuren entstammen einer breiten Palette von Medien, die von populär bis esoterisch reicht: von High-Budget-Hollywood-Filmen, Pulp-Horror über Science-Fiction, Comics, japanischen Mangas bis hin zu Kunstwerken. Der schweizerisch-britische Künstler Mathis Gasser hat sie alle in Öl auf Leinwand gebannt. Er löst sie aus ihrem inhaltlichen und medialen Zusammenhang und doch entstammen sie unserem kollektiven Gedächtnis.

 

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Espen Eichhöfer. Papa, Gerd und der Nordmann

 

Was ist Heimat? Dieser und weiteren Fragen nach Identität, Herkunft und Nationalstolz geht der Ostkreuz-Fotograf Espen Eichhöfer nach. Er wurde im Osten Norwegens als Kind einer norwegischen Mutter und eines deutschen Vaters geboren. Kindheit und Jugend verbrachte er im Ruhrgebiet. Heute lebt und arbeitet er in Berlin. Die Bilder entstanden zwischen 2009 und 2019 in seiner norwegischen »Heimat«, die er von den regelmäßigen Ferienreisen, zunächst als Kind, später auch mit seiner eigenen Familie kennt. Die eigenen Verwandten, Freunde und entferntere Bekannte sind die Protagonisten, die dunklen Wintermonate, die endlose Helligkeit des Sommers, die Häuser und die weite Landschaft Ostnorwegens der Hintergrund seiner Bilder.

 

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AA Bronson’s House of Shame

 

Das Buch versammelt Arbeiten des kanadischen Künstlers AA Bronson der letzten Jahre. Nachdem seine Partner von General Idea, Felix Partz und Jorge Zontal, 1994 verstorben waren, erfand er eine Identität unabhängig von seinen vormaligen Begleitern. Er hat ein Werk entwickelt, bei der Zusammenarbeit mit anderen Künstlern, insbesondere jüngeren queeren Künstlern, und das Knüpfen sozialer Bande eine zentrale Rolle einnehmen. Dieses Buch besteht aus zwei Teilen: Eine einleitende monographische Sektion beinhaltet einen Essay und ein Interview mit dem in Berlin lebenden Künstler und bietet eine Übersicht über die Werke und Ausstellungen. Im zweiten Teil wurden Freunde eingeladen, Zeugnis abzulegen und eine Art Log-Buch zu schreiben, das die fünfjährige Lebensgeschichte der Künstlergemeinschaft erzählt.

 

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