Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im September?

Peace. Fotografien von Jim Marshall

 

Jim Marshalls bislang unveröffentlichte „Peace“-Fotografien, die hier zum ersten Mal zusammengestellt und publiziert werden, sind in der Welt von heute aktueller denn je. Fast 60 Jahre nach der Schaffung des CND-Friedenssymbols (CND steht für Campaign for Nuclear Disarmement, also die Kampagne für nukleare Abrüstung) stellt diese Auswahl einen ebenso schönen wie inhaltlich dichten Werkkomplex dar. Das Vorwort stammt von dem bekannten Straßenkünstler und Grafikdesigner Shepard Fairey. Der begleitende Text wurde von Peter Doggett verfasst. Die Folk-Sängerin Joan Baez hat für dieses Buch das Nachwort geschrieben.

 

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Sory Sanlé. Volta Photo 1965-85

 

Burkina Faso-Fotograf Sory Sanlé (geb. 1943) begann seine Karriere im Jahr 1960, in dem Jahr, in dem sein Land (damals République de Haute-Volta) von Frankreich unabhängig wurde. Er eröffnete 1965 sein Volta Foto-Porträt-Studio, das schon bald als das Beste der Stadt angesehen war. Die Einwohner kamen zahlreich in sein Studio, um sich porträtieren zu lassen. Mit Witz und voller Leidenschaft stellten sie sich vor die Kamera. Es waren die Jahre des jugendlichen Überschwangs in den ersten Jahrzehnten der afrikanischen Unabhängigkeit. Die Fotografien von Sory Sanlé zeigen nicht nur die schnellen Veränderungen, sondern auch die natürliche Verschmelzung von Tradition und Moderne.

 

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Mark Thomas Gibson. Early Retirement

 

Als die US-Präsidentschaftswahlen im Laufe des Jahres 2016 immer näher rückten, fragte Mark Thomas Gibson: Warum haben wir keine Utopien? Warum versuchen wir erst gar nicht mehr, welche zu entwickeln? Um eine Antwort darauf zu finden, setzte er sich an den Küchentisch und fing an zu zeichnen. In Early Retirement (Frühpensionierung) dreht sich alles um den Helden Mr. Wolfson, einen Werwolf und Weltuntergangspropheten. Als er nach einem langen Tag nach Hause kommt, realisiert er, dass er als Prophet ausgedient hat. An seine Stelle tritt der Drummer, ein Engel und einer der drei apokalyptischen Reiter. Gibson verlässt sich auf eine reduktionistische Ästhetik und setzt auf beides, auf die Kunst, wie auch auf die sequentielle Erzählweise der Comics.

 

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Ross Lovegrove. Convergence

 

Centre Pompidou 12.4. - 3.7.2017

 

Ross Lovegrove ist der international renommierte Designer und Visionär, dessen Arbeiten als der neue ästhetische Ausdruck des 21. Jahrhunderts gefeiert werden. Sein Industriedesign wird von der Logik und Schönheit der Natur inspiriert und verbindet in einer unvergleichlichen Weise Technologie und innovative  Produktionsmethoden mit neuen Materialien sowie einer intelligenten organischen Formsprache. Seine Philosophie wurzelt unübersehbar im eleganten Funktionalismus. Bei aller Fantasie und Experimentier­freude, die sein Schaffen offenbart, begreift er sich selbst als Denker, dessen Interesse nicht dem Prätentiösen gilt, sondern der Entwicklung sinnvoller und nützlicher Dinge. Im Zentrum dieser Monografie steht daher immer sein Anspruch, Kreativität, Design und Natur mit den neuesten Technologien aus Physik, Biologie, Anthropologie und Ökologie nachhaltig zu verbinden.

 

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Francisca Silva. 25 Memoranden

 

Francisca Silva ist ein toughes Mädchen, ein Macho. Die Tochter politischer Flüchtlinge aus Chile kam 1984 im Tessin zur Welt, ging in Italien zur Schule, studierte in Zürich bildende Kunst, zog 2012 nach Berlin und kehrte 2015 in die Schweiz zurück. Heute lebt sie in Brooklyn. Sie ist klein und rund, ein wandelndes Kunstwerk: An Hals, Armen, Beinen, Bauch und Kopf trägt sie Schmuck – so nennt sie ihre Tattoos. 25 Memoranden ist Silvas erstes Künstlerbuch. Haptisch ein feines Heft, inhaltlich ein Liebeslied ohne Schnörkel. Oder in den Worten der Künstlerin, ganz einfach: «Poesie». Silva nennt ihre Kombination von Wörtern konsequent Poesie, nicht Gedichte, nicht Sprüche, nicht Slogans.

 

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The Verve. Photographs by Chris Floyd

 

Der kolossale Erfolg des den Zeitgeist neu definierenden Albums Urban Hymns von „The Verve“ ist bereits zwanzig Jahre her. Die Platte gilt aber bis heute als eines der meist verkauften britischen Alben aller Zeiten. Der Fotograf Chris Floyd hat den kometenhaften Aufstieg der Band von Ende 1996 bis 1997 hautnah begleitet. Er war der einzige Fotograf, dem es gestattet war, die Studioaufnahmen, die Tournee und die Promotionveranstaltungen für das Album in Großbritannien, Irland und den USA zu dokumentieren. In diesem Band werden seine Fotos aus dieser Zeit nun zum ersten Mal veröffentlicht. Die meisten sind zuvor nirgends gezeigt worden.



 

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Nikki Werner, Brandon de Kock
COOK. BETTER.

 

Dies ist kein klassisches Kochbuch, sondern ein Buch über das Kochen. In seiner puristisch gestalteten Form und den klaren Fotos von Craig Fraser wird uns alles Wissenswerte über das Kochen vermittelt. Welche Grundzutaten braucht es? Welche verschiedenen Arten gibt es, Knoblauch oder Zwiebeln oder Karotten zu zerkleinern? Was macht das mit dem Geschmack? Welche Ingredienzien brauchen wir für das Gaumenwunder? Wie passiert man Saucen? Was macht ein gutes Soffritto aus? Auf welche Weise verändern die Dauer und der Hitzegrad die Geschmacksnote? Wie blanchiert man Bohnen? Dieses Buch ist unenbehrlich für alle, die Freude am Kochen haben.

 

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