Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im September?

AUSSTELLUNG:

Jörg Brüggemann. wie lange noch

05. September 2020 - 23. Mai 2021

ZEPHYR - Raum für Fotografie, Mannheim

 

Bevor sich in den nächsten Jahren das Bild auf unseren Autobahnen durch Elektroautos, Carsharing und automatisiertes Fahren radikal ändern wird, hält der Fotograf Jörg Brüggemann noch einmal fest, wie umfassend der Verbrennungsmotor die Mobilität des 20. Jahrhunderts geprägt hat. Für sein Fotoprojekt ist Brüggemann fünf Jahre auf und längs den deutschen Autobahnen gefahren. Durch die Jahreszeiten ist er neben und auf ihr gereist und hat sie fotografiert. Damit schuf er ein bildnerisches Zeitdokument über Deutschland und seine Autobahn – diesen riesigen Teppich aus Asphalt und Beton, der sich über die Landschaft gewebt hat. 

 

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Mathias Braschler. Monika Fischer. DIVDED WE STAND

 

Im November wird in Amerika gewählt. Die Schweizer Fotografen Mathias Braschler und Monika Fischer unternahmen 2019 einen Roadtrip durch die USA, um Menschen aus allen Teilen des Landes und allen Teilen der Gesellschaft zu treffen. Sie porträtierten, interviewten und filmten Amerikaner aus allen Bevölkerungsschichten mit sehr unterschiedlichen Meinungenüber das Leben, die Politik und ihre Nation. Landwirte, Fabrikarbeiter, Menschen aus dem Dienstleistungssektor, Investmentbanker, Politiker, Studenten, Teenager, Rentner, Väter und Mütter… alle Altersgruppen, Ethnien, Berufe, Geschlechter sind in diesem Fotoprojekt vertreten, das eine zerrissene Nation einfängt, die 2020 vor einer entscheidenden Wahl steht.

 

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Mihai Barabancea. Falling on Blades

 

Ein blade ist eine selbstgebastelte Waffe aus dem, was im Gefängnis zur Verfügung steht. Unbeabsichtigt dreizehnmal auf ein blade zu fallen ist eine poetisch-sarkastische Art zu sagen, dass man Opfer einer Messerstecherei wurde. „Dies endet nicht immer tödlich, aber ist immer schmerzhaft. Dennoch muss man weitermachen, sich den Gegebenheiten anpassen. Diese Schmerzresistenz und Anpassungsfähigkeit haben auch die Charaktere, die ich fotografiere – Roma, Bettler, Gauner, Underdogs, Lebenskünstler, Bettelmusiker, lichtscheue Geschöpfe in Rumänien und Moldawien“, so der rumänische Fotograf Mihai Barabancea. Er gibt den Menschen die Freiheit, sich selbst vor der Kamera darzustellen. Statt schön inszenierter Bilder sucht sein Blick das Unmittelbare und die Fotografien, die daraus entstehen, bestechen durch ihre erbarmungslose Rohheit und Schärfe.

 

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Isadora Tast. Hollywood Calling

Die Hamburger Fotografin Isadora Tast porträtierte über 60 internationale Schauspieler jenseits des Glamours. Dabei berichtet sie fernab der üblichen Klischees und zeigt den alltäglichen und authentischen Kampf um den großen Traum vom Erfolg. Ihre Porträts und die Statements zeigen die Facetten und Wege der einzelnen Darsteller, die geprägt sind von Tiefen und Höhen, Ablehnung und Glück. Die vielfältigen und persönlichen Geschichten berühren und entfalten sich zu einem neuen und ungefilterten Blick auf das, was es bedeutet, wenn Menschen jeden Tag für ihren Traum kämpfen.

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Berlin 1945 - 2000 als fotografisches Motiv

 

Reinbeckhallen, Berlin, September – November 2020

 

Der Bildband zeigt wie über zwanzig deutsche und internationale Fotografen und Fotografinnen Berlin zwischen der unmittelbaren Nachkriegszeit und dem Ende des 20. Jahrhunderts porträtierten. Es beginnt mit Schwarzweißaufnahmen des in Trümmern liegenden Berlins und endet mit Bildern städtebaulicher Projekte der Nachwendezeit, die häufig in Farbe und mit bis zu mehrere Jahre langen Belichtungszeiten aufgenommen wurden. Die Auswahl der Kunsthistorikerin und Kuratorin Candice M. Hamelin umfasst Arbeiten aus den Genres Straight-, Street-, Architektur-, Portrait- sowie der subjektiven und experimentellen Fotografie. Das Buch zeigt die gewaltigen politischen, kulturellen und architektonischen Veränderungen dieser Stadt – und 55 Jahre Fotografiegeschichte.

 

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Pierre Leguillon. The Museum of Mistakes

 

Dieses Buch versammelt erstmals eine breite Auswahl der Sammlung des Musée des Erreurs, welches der Künstler Pierre Leguillon 2013 in Brüssel gegründet hat. Das Musée des Erreurs ist ein wanderndes Museum, das sich in den Sälen anderer Museen ausbreitet – wie ein Zirkus, der auf dem Dorfplatz Station macht. Die gesammelten Objekte lagern in der Atelierwohnung des Künstlers, hauptsächlich in den Küchenschränken. Der Grossteil davon hat nahezu keinen Materialwert und wurde in Serie hergestellt: Postkarten, Albumhüllen, Affichen, Lobby-Cards von Filmen, Stoffstücke, Keramiken, Volkskunst, Kinderzeichnungen und dergleichen mehr. Die ebenfalls in dem Buch enthaltenen Texte von Patricia Falguières und Morad Montazami verorten das Musée des Erreurs in der Tradition des Künstlermuseums und im Phänomen der kulturellen Aneignung. In frei verfassten Bildunterschriften kommentiert Carrie Pilto die gezeigten Objekte.

 

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