Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im September?

Armando Alleyne. A Few of My Favorites

 

Es ist das erste Buch des New Yorker Künstlers Armando Alleyne. «Ich male nicht nur Jazzmusiker, sondern auch meine Familie und Ikonen wie Félix Trinidad, Sister Gertrude Morgan, Amadou Diallo und The Notorious B.I.G., der in einem Gemälde das Kreuz trägt und von Etta James als Engel begleitet wird. In einer Bildcollage von Biggie ist eine Tropicana-Saftverpackung dort platziert, wo sich ein Einstecktuch befände. Dasselbe mache ich bei Jazzpersönlichkeiten: Cornflakes- und Crackerschachteln vermitteln meine Überzeugung, dass Musik befestigend ist.» (Armando Alleyne) Die erstmals reproduzierten Werke werden von Schnappschüssen und Anekdoten des Künstlers begleitet, um verkauften und beschädigten Gemälden sowie Verstorbenen zu gedenken.

 

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Mathis Gasser. Heroes and Ghosts

 

In jedem Bild steht eine Figur frontal im Zentrum, unheimlich still und manchmal bedrohlich. Die Figuren entstammen einer breiten Palette von Medien, die von populär bis esoterisch reicht: von High-Budget-Hollywood-Filmen, Pulp-Horror über Science-Fiction, Comics, japanischen Mangas bis hin zu Kunstwerken. Der schweizerisch-britische Künstler Mathis Gasser hat sie alle in Öl auf Leinwand gebannt. Er löst sie aus ihrem inhaltlichen und medialen Zusammenhang und doch entstammen sie unserem kollektiven Gedächtnis.

 

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Elisabeth Kübler. Sich die Freiheit nehmen

 

Es ist ein bewegtes Leben: Studium zur Lehrerin, Ausbildung als Schauspielerin, dann reist sie zehn Jahre mit ihrem Mann Jörn Kübler mit dem Circus Knie durch die Schweiz und übernimmt dann gemeinsam mit ihm die Leitung der renommierten Galerie Maeght in Zürich. Nach seinem Tod führt sie die Galerie alleine weiter und prägt mit ihrem Programm das internationale Kulturleben mit. Die Publikation beinhaltet Texte unterschiedlicher Autor*innen sowie mehrere Gespräche mit Elisabeth Kübler und ist bebildert mit einer Fülle von Fotografien und Dokumenten. Das Buch skizziert das faszinierende Leben einer Frau, die sich stets die Freiheit nahm, ihren Lebensweg ausserhalb von Konventionen zu gestalten.

 

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Francisco Sierra. Lunar Invasion

 

Der in Chile geborene und in der Schweiz lebende Künstler Francisco Sierra arbeitet lange an einem Bild. Von morgens früh bis tief in die Nacht hinein steht oder sitzt oder kauert er an der Leinwand, Tag für Tag. Dies zeugt von der Geduld des Künstlers, von seiner Beharrlichkeit – und von seinem tiefen Glauben an sein Sujet. Es sind prächtige Sonnenuntergänge, zierliche Teeservices, hypnotische Möbiusschleifen. Manche Bilder wirken phantastisch, andere banal – doch wohnt genau jenen der scheinbaren Banalität wegen Unheimlichkeit inne. Francisco Sierra beschäftigt sich mit den Fallstricken der zeitgenössischen fotografischen Reproduktion und dem transformativen Potenzial der Malerei, das surrealistische und konzeptuelle Ansätze beinhaltet. Gemein ist den Werken nebst deren technischen Meisterschaft der Humor, der das Oeuvre durchweht – manchmal grotesk, manchmal auch wohldosiert, nur als Spurenelement, homöopathisch.

 

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Anna Stüdeli. Primal

 

PRIMAL ist ein Bilderzyklus von über 1200 Werbeplakat-Nahaufnahmen der Künstlerin Anna Stüdeli. Das Künstlerbuch gibt Einblick in dieses Archiv und versammelt eine Auswahl von rund 120 dieser Fotografien. Stüdeli geht es um die Oberfläche westlicher Werbeästhetik, den Klischees sexueller Stereotypen oder der Sexualisierung von Essen. Die Makroaufnahmen der Künstlerin legen den Fokus auf Details, bilden in den Pixel-und Raster-Tiefen der Körperfalten und -wülste ein Spannungsfeld zwischen Ekel und Verlangen. PRIMAL sei eine »Hommage an die Lust«, die eine breitere, ganzheitliche Vorstellung von Begehren artikulieren möchte.

 

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Pathé‘O

 

Pathé’O ist eine wahre Mode-Ikone. Der gebürtige Burkinabé beeinflusst seit über 30 Jahren die ästhetischen Standards wie auch die Erfahrung von Mode auf dem afrikanischen Kontinent und führte vor Kurzem auch zu einer Zusammenarbeit mit dem Modehaus Dior. Designer*innen aus allen Generationen sind inspiriert von seiner ausgeprägten Designästhetik, seinem progressiven Ansatz in Nachhaltigkeitsfragen sowie von seiner Gabe, kulturelles Engagement mit unternehmerischer Kreativität zu verbinden. Er weckte bei den Afrikaner*innen die Wertschätzung für einen einheimischen Modestil und eine lokale Industrie zu wecken, in dem er ausschließlich vor Ort produzierte Stoffe verwendet. Wie kein anderer bringt Pathé’O globale Modetrends mit der gesamten Palette afrikanischer Textilien und seinem Fachwissen zusammen und hält so das lokale Erbe lebendig und entwickelt es stetig weiter.

 

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