Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im Oktober?

passé

die stille aesthetik der dahingehenden Objekte

 

Eine Hommage an die Welt der Dinge, bevor sie irgendwann, irgendwie, irgendwo verschwinden.


Wir leben heute in einer Wegwerfgesellschaft. Wir haben von allem zu viel. Der Wert der Dinge ist verloren gegangen. Viele spüren das und heben anscheinend wertlose Dinge auf, weil sie aus einer vergangenen Zeit stammen, mit der wir aber Erinnerungen verbinden. Die Geschichten dazu machen den Wert aus. Michael Bilek hat dies erkannt und hat mit einem Zaubertrick die ihm wichtigen Dinge in eine zweite Ebene gehoben. Er hat sie schlicht fotografiert und einfach vergrößert. Plötzlich sehen wir kleine Dinge groß – und wir erinnern uns. Auf einmal ist eine Büroklammer eine geniale Erfindung. Oder ein Bleistiftspitzer. Ein Zigarettenetui. Eine Taschenlampe. Plötzlich schauen wir die Dinge an, als wenn wir sie noch nie gesehen hätten. Und erinnern uns an Dinge, die wir längst vergessen glaubten. Die Qualität liegt im Detail.

 

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Aldo Schmid. Notebooks 2005 -2018

 

So unterschiedlich die zwischen Figuration und Abstraktion wechselnden Malereien und Zeichnungen sind, so unterschiedlich sind auch die vom Künstler verwandten Stile und Techniken. Notebooks 2005 - 2018 ist ein Konvolut von zehn faksimilierten Moleskine-Skizzenbüchern des Schweizer Künstlers Aldo Schmid. Mit Filz-, Farbstift und Silber-Marker obsessiv verdichtete surreale Zeichnungen urbaner Motive werden durch Aquarelle elegischer Landschaften abgelöst: retro-futuristischer Steampunk neben Heimatmalerei.

 

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DEINE KUNST. Michael Müller

Städtische Galerie Wolfsburg

Sammlungspräsentation in acht Akten

 

Die Städtische Galerie Wolfsburg zeigt eine ungewöhnliche mehrteilige Neupräsentation ihrer Sammlung. Der in Berlin lebende Künstler Michael Müller (*1970) wurde eingeladen, eine persönliche Auswahl aus den Beständen zu treffen und die Arbeiten neu zu zeigen. Er hat sich entschlossen, nicht nur eine Ausstellung zu kuratieren, sondern die Sammlung in acht aufeinanderfolgenden Fassungen und wechselnden Kontexten zu präsentieren und zu inszenieren. Die einzelnen Fassungen beziehen sich nicht nur unmittelbar auf die Werke der Sammlung, sondern befragen ganz grundsätzlich das Präsentieren von Kunstwerken. Der Eingangsbereich wird u.a. mit einem „Museumsshop“ bestückt, der im Laufe der Serie 500 (!) Bücher beherbergen soll, die eigens für die Ausstellung neu produziert werden.

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