Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im November?

Mine Dal. Everybody’s Atatürk

 

Die in der Schweiz lebende und in Istanbul geborene Fotografin Mine Dal bereiste für dieses Langzeitprojekt weite Teile der Türkei und hielt die vielfältige Präsenz des Republikgründers Mustafa Kemal Atatürk (1881–1938) fest. Entstanden ist daraus ein facettenreiches Abbild

der türkischen Gesellschaft. In nahezu allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens begegnet man noch heute der Symbolfigur Atatürk: beim Schneider, Metzger oder Gemüsehändler, im Restaurant oder in der Schule, beim Coiffeur und im Schuhladen, beinahe überall im öffentlichen Raum. Auch 80 Jahre nach seinem Tod ist die Verehrung flächendeckend. Entstanden ist darüber hinaus eine visuelle Reise durch den gegenwärtigen türkischen Alltag.

 

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Birgit Brenner. Jemanden Fragen

 

Ein Künstlerbuch mit ihren Werken aus den Jahren 2014 bis 2020

 

„Ich werfe Bilder in die Welt und sage, so könnte man die Dinge sehen.“ Birgit Brenner

Ungerechtigkeit, Gewalt, Scheitern, Glücksversprechen und Überwachung sind nur einige der Themen, mit denen sich Birgit Brenner in ihren gesellschaftskritischen Werken auseinandersetzt und die sie mit Bild und Text verdichtet. In ihren Zeichnungen, raumgreifenden Installationen und Videos thematisiert sie, oftmals ironisch unterfüttert und mit schwarzem Humor, das Gefangensein ihrer Protagonist_innen in unterschiedlichsten Lebensverhältnissen, voller Zwänge und Enttäuschungen. Erfahrungen von Angst, Verzweiflung und Tod kommen zu Wort. Brenner wirft aber auch den Blick auf aktuelle politische Situationen und gesellschaftliche Entwicklungen.

 

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Jörg Binz, Zeichner, Maler

 

Das Buch ist eine bewegende Hommage an das Werk des Schweizer Malers Jörg Binz (*1943). Es ist eine Auswahl aus einer Vielzahl von Gemälden, vor allem Porträts, und seinen geheim gehaltenen Skizzenbüchern. Es enthält Überraschendes, Bizarres, Erhabenes. Eingestreut sind literarische und biografische Texte, die einen Dialog mit den Bildern eröffnen und sich mit ihnen unterhalten.

 

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Henry Rox Revue. Fotografie / photography 1935 - 1955

Annäherungen an ein Werk und eine biografische Skizze

 

Die fotografische Bildwelt von Henry Rox (1899-1967) ist eine verrückte Revue mit hintergründigem Witz und launigem Charme. Sie spielt mit Verkleiden und Parodieren und lebt von einfachen wie gleichermaßen phantasievollen Arrangements und Inszenierungen, in denen Henry Rox unterschiedlichste Rollen mit diversen Früchten und Gemüsen als Hauptdarsteller besetzt. Diese „Photo-Sculptures“ sind eine kraftvolle Verlebendigung von Früchte-Szenarien. Man spürt in den Bildern eine nahezu kindliche Lust an der überraschenden Transformation, wenn beispielsweise aus einem Apfel mit wenigen Handgriffen ein menschlicher Kopf wird. Er kreiert eine Parallelwelt, die zugleich realistisch und fiktional ist, zugleich wiedererkennbar und Illusion – denn hier lebt und spricht der Apfel, die Banane ist in Bewegung und der Lauch singt. Dieses Buch würdigt den in Vergessenheit geratenen Künstler Henry Rox.

 

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