Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im November?

Laurence Rasti. There Are No Homosexuals in Iran

 

Anders als in einigen westlichen Ländern, wo die Eheschließung gleichgeschlechtlicher Paare möglich ist, steht im Iran auf Homosexualität nach wie vor die Todesstrafe. Viele homosexuelle Iraner und Iranerinnen flüchten in die grenznahe türkische Stadt Denizli, in eine Transitzone. Sie setzen ihr Leben gleichsam in die Warteschleife und hoffen darauf, eines Tages in einem Gastland Aufnahme zu finden, wo sie ihre Neigungen frei ausleben können. Die Fotografin Laurence Rasti, Tochter iranischer Eltern und in der Schweiz lebend, hat in Denizil homosexuelle Paare porträtiert. „Die Bilder sind aus einfachen, leichten, zuweilen feierlichen Elementen zusammengesetzt, um ein Paradox zur Schwere des Sujets und zur prekären Lage dieser Menschen zu erzeugen. Im Wechsel zwischen verborgenen und unverhüllten Gesichtern zeugt meine Bildserie davon, wie schwer es diese Menschen haben, den identitären Raum, der ihnen genommen wurde, mit Neuem zu füllen.“ Laurence Rasti

 

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TICKETS. Photographs by Hunter Barnes

 

Für Tickets begab sich der amerikanische Fotograf Hunter Barnes (* 1977) in die surreale und wunderbare Welt des reisenden Jahrmarkts in Amerika. Er zog mit der World of Wonder Sideshow von Stadt zu Stadt und erlebte eine faszinierende Gemeinschaft dieses »fahrenden Volkes«. Feuerfresser, Messerwerfer und tätowierte Damen sind in diesem Buch ebenso vertreten wie das ganz normale Leben hinter den Kulissen. Hunter's Fotografien porträtieren das aufregende und ungewöhnliche Leben eines Jahrmarktbetriebs.

 

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Frankenstein - Die ersten zweihundert Jahre

Zum Jubiläum am 1.1.2018

 

Am Neujahrstag 1818 erschien Mary Shelleys Roman Frankenstein erstmals in einer Auflage von 500 Exemplaren. Niemand glaubte an einen Erfolg. Doch die Figur wurde Kult. Seitdem sind alleine 120 Filme über Frankenstein erschienen, zahlreiche Romane, Comics, Theaterstücke und nicht zuletzt tauchte die Figur in der Werbung auf. Dieses Buch, das den zweihundertsten Geburtstag von Frankenstein feiert, zeigt mit zahlreichem Bildmaterial die Geschichte und Entwicklung von Frankenstein.

 

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Kunstpreis der Stadt Wolfsburg 2017: Julius von Bismarck

Städtische Galerie Wolfsburg 11.11.2017 - 3.6.2018

 

Julius von Bismarck (*1983) ist der diesjährige Preisträger des alle drei Jahre vergebenen Wolfsburger Kunstpreises Junge Stadt sieht Junge Kunst. Der in Berlin lebende Künstler verbindet in seinen Arbeiten Kunst und Wissenschaft. Mit seinen Installationen, Videoarbeiten und Performances untersucht Julius von Bismarck unser Wahrnehmungsverhalten, unsere Sicht auf die Natur. Dabei faszinieren ihn Naturphänomene und künstlerische Eingriffe in die Natur, die erst auf den zweiten Blick für Irritationen sorgen.

 

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Die Lehre des Gartens - Gespräche in Japan

 

Bei der Betrachtung japanischer Gärten wird offenkundig, dass diese nicht isoliert von anderen Künsten und gesellschaftlichen Prozessen gesehen werden können ─ sie sind Gesamtkunstwerk und angewandte Philosophie. Ein japanisches Gartenmanual aus dem 11. Jahrhundert war Ausgangspunkt von Carola Platzeks Forschung über die Geschichte japanischer Gärten. Die Kunst- und Kulturforscherin spricht mit Gärtnern und Gartenhistorikern, einer Klangforscherin, einem buddhistischen und einem Shinto-Priester über die Lehre der Gärten.

 

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Günter Figal. Ando - Raum, Architektur, Moderne

 

Nachdem sich der Freiburger Philosoph Günter Figal mit Peter Zumthor und Frank Lloyd Wright befasst hat, setzt er den Dialog nun mit Bauten von Tadao Ando fort. Seine philosophischen Betrachtungen über Ando schließen den Raum, die Moderne, aber auch die Kunst mit ein. Was Figal an den schlichten, auf wenige Materialien konzentrierten Bauten interessiert, ist der Möglichkeitssinn des Japaners. Andos Gebäude verändern die Umgebung, sie verändern die Gewohnheiten seiner Besucher, indem sie diese über Wege, Treppen und Übergänge lenken und sie teilen Tradition mit, ohne traditionell zu sein.

 

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David Hurn: Arizona Trips

 

David Hurn (* 1934) ist einer der bedeutendsten Reportagefotografen Großbritanniens. Seine dokumentarischen Fotografien zeichnen sich durch ihre ruhige Beobachtung und Kenntnis aus. Dies ist das erste Buch, das Hurn‘s Fotografien aus Arizona gewidmet ist. 1979/80 ging er nach Arizona, der starke Kontrast zu seiner Heimat Wales reizte ihn und er verliebte sich in diesen amerikanischen Staat. Hurns größtes Thema ist der Alltag mit seinen gewöhnlichen Menschen und Leidenschaften. Mit unnachahmlichen Blick dokumentierte er das tägliche Leben. "Ich liebe es zu beobachten, was die Leute - oder besser noch, Gruppen von Menschen - tun. Ich war immer neugierig, nehme ich an, und mit einer Kamera kann ich alles festhalten.“

 

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Giorgio di Noto: The Iceberg

 

Man könnte das Internet als Eisberg auffassen: dessen Spitze bildet das sogenannte surface web oder Oberflächen-Netz, die uns vertraute digitale Welt, in der wir uns mit Suchmaschinen, in sozialen Netzwerken, Blogs und Nachrichtenportalen bewegen. Der Teil unter Wasser, etwa 90 Prozent des Eisbergs, ist das sogenannte deep web, das tiefe Netz. Unter dem Oberflächen-Netz, das wir tagein tagaus nutzen, liegt ein verschlüsseltes, in stetiger Entwicklung begriffenes Netz, das vollkommen anonym ist und sich dem Zugriff der Suchmaschinen entzieht. Dieses dunkle Netz ist ein gesetzloses, nur mit besonderer Software zugängliches Niemandsland, wo alles möglich ist und nichts zurückverfolgt werden kann; hier blüht das illegale Online-Geschäft, namentlich der Handel mit Schmuggel- und Fälscherware. The Iceberg zeigt eine Auswahl sogenannter Stockfotos und Originalfotografien aus der Flut von Drogenanzeigen im dunklen Netz, die das Interesse der Konsumenten wecken sollen. Und mit Hilfe der beiliegenden Ultravioletten Lampe kann man die verborgenden Fotos sehen.

 

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