Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im November?

Once Upon A  Time in the West. Shooting A Masterpiece

 

Der legendäre Film von Sergio Leone „Once Upon a Time in the West“ (deutscher Titel: „Spiel mir das Lied vom Tod“) feiert dieses Jahr 50-jähriges Jubiläum. Er gilt als der ultimative Western. Dieses Buch des weltberühmten Sergio-Leone-Experten Christopher Frayling enthält außerordentlich freimütige und persönliche Interviews mit allen Schlüsselfiguren, die am Film beteiligt waren – egal ob vor oder hinter der Kamera. Dazu eine Fülle von nie zuvor veröffentlichten Dokumenten, Entwürfen für Szenenbilder und Fotografien. Quentin Tarantino schrieb das Vorwort.

 

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Lukas Wassmann. Zäh

 

Wie es der Herangehensweise des Schweizer Fotografen Lukas Wassmann (*1980) entspricht, verschränkt sich im Bildband ZÄH Banales mit Bedeutsamem. Seine Bilder wechseln vom intimen Schnappschuss zum Selbstporträt, gestalteter Natur, Bauten und Menschen, kommerzieller Mode- oder Dokumentationsfotografie. Das Buch versammelt zwischen 2000 und 2018 entstandene Fotografien, die weder einer zeitlichen noch einer thematischen Ordnung folgen. Es sind atmosphärische Spuren, eine Bildsprache der Erinnerung, Momente aus dem Strom des Bewusstseins eines Autors mit einem höchst eigenwilligen fotografischen Blick.

 

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Ralph Fleck. Malerei - painting - pintura

 

Der Maler Ralph Fleck (*1951 in Freiburg) beschäftigt sich in seinem Werk mit Landschaften: Bücherlandschaften, Stadtlandschaften und ebenso Serien von See- und Alpenbildern. Was aus der Distanz gesehen wie ein strukturierter Ausschnitt aus der Realität anmutet, löst sich bei näherer Betrachtung in abstrakte Farben und Formen auf. Fleck beherrscht die seltene Kunst, Details zu zeigen, ohne sie wirklich zu malen. Er schafft mit seiner Malerei die Balance zwischen Realismus und Abstraktion.

 

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Jesús León. Vida

 

Der Fotograf Jesús León, „Chucho“, ist ein Teil von Mexico Citys Nachtleben. Seit über zwanzig Jahren dokumentiert er, was geschieht, wer gerade in ist, die Underground-Locations, die Schwulenclubs, das vibrierende Musikleben. Als immenser Kulturmagnet mit ihren 20 Millionen Einwohnern erfindet sich die Metropole jede Nacht neu, schafft eine Bühne für die, welche sich nach Aufmerksamkeit sehnen; perfekte Jagdgründe für Chucho, um die Kreaturen der Nacht zu verfolgen und fotografisch einzufangen.

 

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Christoph Kappeler. Sammlung

 

Abstrakte Hühner auf Orange, ein strahlend naiver Fisch gegenüber einem Reisszahn-Ungetüm, Blumenstillleben, Karikaturen. Öl auf Leinwand, Gouache, Bleistift, kolorierter Druck. Und dazwischen zwei Micky-Mäuse mit nackten Männeroberkörpern, Schilder um den Hals, die fragen ‚Where will you spend eternity ?“. Eine Antwort kann der Schweizer Sammler Christoph Kappeler nicht geben, zu sehr ist seine Fantasie im Hier und Jetzt verankert und Teil seines Lebens ist die Kunstsammlung. Das Buch zeigt sein Bilderuniversum.

 

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Heinz Butz. Malerei 1949 - 2018

 

Geometrische, amorphe Formen mit einer zurückgenommenen Farbigkeit sind charakteristisch für Heinz Butz (*1925) komplexes Werk. Seine Nähe zu den Kubisten und zu den Künstlern des Bauhauses – allen voran Paul Klee – ist erkennbar. Butz gehört zu den abstrakten Künstlern, die bewusst einen Bezug zum Gegenständlichen schaffen. Seine künstlerische Karriere begann in den frühen 1950er Jahren. Nach seinem Studium an der Kunstschule der Stadt Augsburg und der Akademie der Schönen Künste in München, wurde er 1954 selbst zum Kunstprofessor ernannt, ab 1967 an der Münchner Akademie. Er lebt und arbeitet in München.

 

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Hansjörg Sahli. RHONE GLETSCHER

 

Zwischen Juli 2014 und August 2017 fotografierte der Schweizer Hansjörg Sahli den Rhonegletscher, der mit Tüchern als Schutz vor der Sonne verdeckt war. Waren sie anfangs noch weiß und straff gespannt, sahen sie schon 14 Tage später nach Sturm und Regen zerfetzt und dreckig aus und waren zum Teil weggerissen. „Der Gletscher bot einen jämmerlichen Anblick. Vor allem, und ich habe mich sicher nicht getäuscht, war die Eiszunge massiv geschrumpft.“

 

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Piotr Uklanski. Pornalikes

 

Das Porträtbuch der etwas anderen Art: Pornalikes entstammt einem zwischen 2002 und 2018 entstandenen Bildarchiv von PornodarstellerInnen, die Berühmtheiten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ähneln oder diese imitieren. Der polnische Künstler

Piotr Uklański schöpft dabei aus einem analogen wie digitalen Fundus von Illustrierten, sogenannten Schmuddelheften und Bildern auf Websites und Blogs.  Das Künstlerbuch entführt den Betrachter in trashige Vexierbilder zwischen Celebrity-Kultur und neoliberaler

Instrumentalisierung, Fiktion und Wirklichkeit.

 

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Susi Wyss. Guess Who Is the Happiest Girl in Town

 

Susi Wyss (geb. 1938) Memoiren zeigen eine schillernde Welt des europäischen Jet-Sets.

Sie lud zu extravaganten Dinnerpartys, an denen Tout-Paris verkehrte. Neben vorzüglichem Essen standen auch »Haschisch, LSD, Meskalin, Kokain, Liebe zu dritt, Sado-Maso und Massagen im kleinen Pool auf der Dachterrasse auf dem Menu«, so Susi. Zu ihren Freundinnen und Freunden gehörten damals Paul Getty, Baron Eric de Rothschild,

Iggy Pop, Dennis Hopper oder der Modeillustrator Antonio Lopez. Erst mit Mitte dreißig machte Susi Wyss ihren Lebensstil auch zu Geld und arbeitete als Call-Girl und damit eröffnen sich auch gleichsam dunklere Seiten ein und derselben Medaille: der Verlust der Jugend, Todesfälle und der Zeitpunkt, ab dem Drogen und Alkohol nicht mehr nur Spaß machten. Mit ihren sinnlich slapstikhaften Erzählungen trifft sie ins Herz oder unter die Gürtellinie.

 

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