Was ist los im... ? Meike Gatermann
Was ist los im... ?                                                                                                             Meike Gatermann

Was ist los im November?

Michael Lange. Cold Mountain

 

Über einen Zeitraum von sechs Jahren machte Michael Lange ausgedehnte Reisen in verschiedene Regionen der französischen Alpen auf der Suche nach Stille und Einsamkeit und dem perfekten Moment des Einklangs zwischen Natur, Landschaft und Fotografen. Hoch oben in den Bergen entstand eine Sammlung eindrucksvoller meditativer Bilder, zwischen Licht und Dunkel, Stille und Sturm. Ergänzt werden die Bilder durch Gedichte berühmter Zen-Eremiten. Sie setzen den Ton und bestimmen die Atmosphäre des Buches und der Bilder.

 

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Mine Dal. Everybody’s Atatürk

 

Die in der Schweiz lebende und in Istanbul geborene Fotografin Mine Dal bereiste für dieses Langzeitprojekt weite Teile der Türkei und hielt die vielfältige Präsenz des Republikgründers Mustafa Kemal Atatürk (1881–1938) fest. Entstanden ist daraus ein facettenreiches Abbild

der türkischen Gesellschaft. In nahezu allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens begegnet man noch heute der Symbolfigur Atatürk: beim Schneider, Metzger oder Gemüsehändler, im Restaurant oder in der Schule, beim Coiffeur und im Schuhladen, beinahe überall im öffentlichen Raum. Auch 80 Jahre nach seinem Tod ist die Verehrung flächendeckend. Entstanden ist darüber hinaus eine visuelle Reise durch den gegenwärtigen türkischen Alltag.

 

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Christian Marclay. Index

 

Berühmt geworden ist Christian Marclay mit seiner Videoarbeit The Clock, in der er Uhren aus Filmen zusammengeschnitten hat, die in Echtzeit synchronisiert ist. In diesem Buch geht es um seine Ideenskizzen, die er aus Collagen und mit einem Fotokopierer festhält. Marclays Sammlung Hunderter kontrastreicher Schwarz-Weiss-Xerox-Kopien, die flüchtigen Aufzeichnungen in einem Notizbuch gleichen, zeigt den Prozess vom ersten Experimentieren bis hin zum fast fertigen Werk auf und gibt so einen Einblick in den kreativen Prozess des Künstlers.

 

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Pierre Leguillon. The Museum of Mistakes

 

Dieses Buch versammelt erstmals eine breite Auswahl der Sammlung des Musée des Erreurs, welches der Künstler Pierre Leguillon 2013 in Brüssel gegründet hat. Das Musée des Erreurs ist ein wanderndes Museum, das sich in den Sälen anderer Museen ausbreitet – wie ein Zirkus, der auf dem Dorfplatz Station macht. Die gesammelten Objekte lagern in der Atelierwohnung des Künstlers, hauptsächlich in den Küchenschränken. Der Grossteil davon hat nahezu keinen Materialwert und wurde in Serie hergestellt: Postkarten, Albumhüllen, Affichen, Lobby-Cards von Filmen, Stoffstücke, Keramiken, Volkskunst, Kinderzeichnungen und dergleichen mehr. Die ebenfalls in dem Buch enthaltenen Texte von Patricia Falguières und Morad Montazami verorten das Musée des Erreurs in der Tradition des Künstlermuseums und im Phänomen der kulturellen Aneignung. In frei verfassten Bildunterschriften kommentiert Carrie Pilto die gezeigten Objekte.

 

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